Pyrotechnik und Beleidigungen: 40.000 Euro Strafe für Cottbus
Als hätten die Verantwortlichen des FC Energie Cottbus nicht schon genug Sorgen, so kommt es für den Verein jetzt wirklich bitter. Aufgrund von Fehlverhalten der Fans in mehreren Fällen müssen die Lausitzer eine Strafe von 40.000 Euro zahlen. Während des Auswärtsspiels im DFB-Pokal beim 1. FC Magdeburg am 3. August 2013 wurden in der 50. Spielminute im Cottbuser Zuschauerblock mehrere Rauchbomben und zwei Knallkörper gezündet. Da auch Pyrotechnik auf das Spielfeld geworfen wurde, musste die Begegnung für etwa eine Minute unterbrochen werden. Darüber hinaus wurden während des Auswärtsspiels der 2. Bundesliga bei Dynamo Dresden am 27. Oktober 2013 im Cottbuser Zuschauerblock mehrfach pyrotechnische Gegenstände gezündet. Hier musste das Spiel für circa zwei Minuten unterbrochen werden. Zudem imitierten Cottbuser Fans im Heimspiel der 2. Bundesliga gegen den FC Ingolstadt am 8. Dezember 2013 Affenlaute, als der Ingolstädter Danny da Costa in der 85. Minute verletzt das Spielfeld verlassen musste. Geschäftsführer Normen Kothe sprach auf der Homepage davon, dass es nicht nur die Situation weiterhin verschlechtern würde, sondern dass er auch entsetzt sei, dass junge Erwachsene als Täter identifiziert werden konnten.