Nächster Corona-Fall beim FWK: KSC-Spiel findet statt
Neues Jahr, alte Probleme: In der Mannschaft von Schlusslicht Würzburger Kickers ist kurz vor dem Wiederbeginn der Saison nach der Winterpause am Samstag gegen den Karlsruher SC erneut ein Corona-Fall aufgetreten.
Übrige Mannschaft negativ getestet
Das positive Testergebnis eines namentlich nicht genannten "Kadermitgliedes der Lizenzspielermannschaft" gaben die Mainfranken wenige Stunden vor dem Anstoß des Duells mit dem KSC bekannt. Da die Testergebnisse und auch anschließende Schnelltests am Samstagmorgen bei allen weiteren Spielern ohne Befund geblieben waren, findet die Begegnung wie geplant statt. Der infizierte Profi begab sich umgehend in Quarantäne. Der Klub informierte sowohl die Gesundheitsbehörden als auch die Deutsche Fußball Liga (DFL) über die neue Entwicklung.
Die Kickers bleiben damit weiter von dem Virus geplagt. Bereits im vergangenen Monat war zunächst vor dem Derby beim fränkischen Rivalen 1. FC Nürnberg ein Profi positiv auf Corona getestet worden. Wenige Tage später musste die gesamte Mannschaft des Aufsteigers wegen eines positiven Tests bei einem Mitglied des Funktionsteams in Quarantäne und die Begegnung mit dem Abstiegskonkurrenten FC St. Pauli abgesagt und für den Dreikönigstag (6. Januar) neu angesetzt werden. Nach der Aufhebung der Isolation hatte das Team von Trainer Bernard Trares mit einem Rumpfteam bei Darmstadt 98 anzutreten, legten allerdings danach wegen der Umstände Protest gegen die Wertung der 0:2-Niederlage ein.
Noch zwei Monate vorher war Würzburg von den Auswirkungen der Corona-Pandemie betroffen. Bei der 1:3-Niederlage beim Hamburger SV mussten die Kickers auf Abwehrspieler Douglas verzichten, der wie zwei Mitglieder des Funktionsteams vermeintlich positiv auf Corona getestet worden war. Erst nach der Begegnung stellte sich heraus, dass die Ergebnisse der Testungen "falsch positiv"“ gewesen waren.