FCM zu harmlos in Sandhausen: "Fahren verärgert nach Hause"

In Sandhausen verpasste der 1. FC Magdeburg gute Möglichkeiten, um den zweiten Sieg in Folge einzufahren. Stattdessen gab es für die Titz-Elf sogar eine Niederlage. Baris Atik bekräftigte, dass der FCM trotzdem keine Abstiegsmannschaft sei - und das nicht nur, weil die Elbestädter trotz Pleite über dem Strich blieben.

"Eine Situation nicht konsequent verteidigt"

Ein Drittel der Saison ist vorbei, der 1. FC Magdeburg steht auf einem Nicht-Abstiegsplatz, zwei Tore machen derzeit den Unterschied gegenüber dem 1. FC Nürnberg aus. Beim SV Sandhausen verpasste der FCM eine bessere Ausbeute. "Wir gehen als Verlierer vom Platz, weil wir eine Umschaltsituation nicht konsequent verteidigt haben", fasste Cheftrainer Christian Titz im "MDR" knapp zusammen. Einen Alleinschuldigen sah er in der konkreten Szene nicht: "Da waren mehrere Situationen, in denne wir hätten klären können." Tat d er FCM aber nicht, weswegen die siebte Pleite auf dem Papier steht.

Doch nicht nur die Defensive war ausschlaggebend. Auch in den Offensivaktionen ließ Magdeburg die letzte Konsequenz vermissen. "Heute war ein Tag, an dem uns die Abschlüsse gefehlt haben", musste auch Titz anerkennen. Gemeinsam mit der Mannschaft wolle er nun die Gründe dafür analysieren. An der Situation in Sandhausen wird es nachträglich nichts ändern. "Wir fahren garantiert verärgert nach Hause, weil es unnötig war", so Titz.

Atik verteidigt Spielstil

Die Szene zum goldenen Treffer ereignete sich in der 74. Spielminute. Zuvor - und auch danach - hielt der FCM im Abstiegsduell mit den Sandhausenern mit und war optisch auch die bessere Mannschaft. Vor allem fußballerisch hatten die Magdeburger eigentlich mehr zu bieten. "Ich glaube, eine Abstiegsmannschaft spielt nicht solchen Fußball", hielt FCM-Torjäger Baris Atik kritischen Stimmen entgegen. "Wir wissen, in welcher Situation wird sind. Aber wir wollen unseren Fußball in Magdeburg weiter spielen." Der 27-Jährige zeigte sich überzeugt, dass dieser Weg den nötigen Erfolg bringen würde - und ein Unentschieden in Sandhausen wäre nicht unverdient gewesen. Doch es liegt auch an Atik, um diesen Worten Taten folgen zu lassen. Gerade in puncto Durchschlagskraft.

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