Vor einem Jahr noch Letzter: Der Wandel des FC Ingolstadt

Es ist der 12. Spieltag der Saison 2013/2014. Zwar gewinnt der FC Ingolstadt mit 1:0 bei der SpVgg Greuther Fürth, dennoch sind die Schanzer weiter Tabellenletzter – der Abstand auf den ersten Nicht-Abstiegsplatz beträgt drei Zähler. Am Ende der Spielzeit stehen die Bayern mit 44 Punkten auf Rang zehn. Nun, ein Jahr später, grüßt der FCI von der Tabellenspitze und hat bereits 16 Punkte mehr gesammelt als zum gleichen Zeitpunkt des Vorjahres. Nur noch sechs Siege fehlen, um die gleiche Punktanzahl zu haben, wie am Ende der vergangenen Spielzeit - als einzige Mannschaft der Liga ist man noch nie als Verlierer vom Platz gegangen.
Hübner: Kein Gegner schenkt uns Räume
Es ist ein beeindruckender Wandel, den das Team von Trainer Ralph Hasenhüttl durchzogen hat. Obwohl mit Caiuby (Wechsel zum 1. FC Augsburg) ein absoluter Leistungsträger den Klub verließ, schafften es die Vereinsverantwortlichen, eine schlagkräftige Truppe zusammenzustellen, die seit dem 8. Spieltag ununterbrochen auf Platz eins steht. Mit erste sechs Gegentreffern haben die Ingolstädter zudem die beste Abwehr der Liga. Am kommenden Sonntag gastiert Union Berlin im Audi Sportpark. "Ich denke, das Spiel wird nicht weniger schwer wie gegen Düsseldorf. Kein Gegner schenkt uns Räume und jeder will der erste sein, der uns besiegt", äußerte sich Innenverteidiger Benjamin Hübner in einem Interview auf der Homepage bezüglich der Partie gegen die Köpenicker. "Wir nehmen das Spiel sehr ernst und wollen gewinnen. Wichtig ist immer, dass wir gut dagegenhalten, auch wenn es wie gegen Düsseldorf etwas rauer zur Sache geht. Aber das werden wir und deshalb bin ich sehr optimistisch!", fügte der 25-Jährige an.