Sieg gegen Heidenheim: FSV besiegt den Heimfluch
Die letzte Chance auf einen Heimsieg in der Hinrunde bedeutete Druck für die Mannschaft und Spannung unter den Anhängern des FSV Frankfurt. Drei Punkte bedeuteten nicht nur das Ende der heimischen Durststrecke, sondern auch einen soliden Vorsprung auf die Abstiegsplätze über die Winterpause. Und die Mannschaft begann wie im vorigen Spiel gegen Fortuna Düsseldorf vielversprechend. Der FSV kam gut in die Partie rein und agierte von Anfang an druckvoll und versuchte schnell nach vorne zu spielen. Die Mannschaft hat einige vielversprechende Situationen gehabt, zunächst aber versäumt diese zu nutzen. Besonders zeichnete sich in dieser Partie Mario Engels aus, das junge Talent brachte den FSV mit einem schönen Tor in Führung. Wie Benno Möhlmann auf der Pressekonferenz nach dem Heimsieg sagte, könne der rechte Mittelfeldspieler in den richtigen Situationen abgezockt reagieren, er zeige das noch nicht konstant genug aber er sei auf einem sehr guten Weg. Der FSV hatte in dieser Partie an einigen Stellen Glück gehabt, dass die Gäste nicht in Führung gegangen sind, danach hat die Mannschaft aber sehr souverän agiert und den Sieg sicher eingefahren. Unverständlicherweise haben die Bornheimer in dieser Saison sehr lange für den ersten Heimsieg gebraucht, in einigen Partien sei man nah dran gewesen aber habe es sich durch eigene Fehler verbaut, die ersten drei heimischen Punkte früher einzufahren. Durch den Sieg hat die Mannschaft Selbstvertrauen für das letzte Spiel der Hinrunde, auswärts in Karlsruhe und für die Spiele nach der Winterpause gesammelt.