"Jetzt erst recht": Düsseldorf will Krise und Ausfällen trotzen

Das erste Heimspiel als neuer Düsseldorf-Trainer wird für Alexander Ende gleich ein immens wichtiges: Im Kampf um den Klassenerhalt geht es gegen den direkten Konkurrenten aus Dresden. Die Rahmenbedingungen sind aber alles andere als einfach.

"Kampfgeist muss im Vordergrund stehen"

0,9 Tore pro Spiel, neun Ausfälle, fünf Niederlagen in Folge: Die Vorzeichen für Fortuna Düsseldorf im Kampf um den Klassenerhalt könnten kaum schlechter sein. Umso mehr sei jetzt eine "Jetzt-erst-recht"-Mentalität gefragt, betonte Cheftrainer Alexander Ende im Mediengespräch vor der Partie gegen die SG Dynamo Dresden: "Der Kampfgeist muss im Vordergrund stehen – und genau dieses Signal müssen wir ans Publikum senden. Jeder im Stadion weiß, dass die Situation nicht einfach ist."

Gegen Dresden ist die Fortuna nahezu zum Siegen verdammt – auch mit Blick auf das Restprogramm. Worin man jedoch nicht verfallen dürfe, sei "eine ängstliche, reaktive Haltung". Ende erklärte: "Wir verstehen die Sorgen und werden alles dafür tun, die richtigen Signale zu senden. Ein Ergebnis können wir nicht garantieren – aber wir können garantieren, dass wir alles investieren, um ein positives Resultat zu erreichen. Wenn uns das gelingt, überträgt sich diese Energie auch auf die Ränge. Genau so muss es funktionieren."

Klare Abläufe und nötige Energie

Der erhoffte Trainereffekt blieb beim 1. FC Magdeburg aus, entsprechend groß war die Enttäuschung nach der Partie. Zu lange will sich Ende damit jedoch nicht aufhalten: "Wir richten den Blick nach vorn und konzentrieren uns auf unsere Inhalte. Entscheidend ist, dass wir klare Abläufe haben und die nötige Energie auf den Platz bringen."

Die personelle Lage erschwert die Aufgabe zusätzlich. Gleich neun Spieler fallen für das Spiel am Freitag aus: Satoshi Tanaka, Sima Suso, Florent Muslija, Kenneth Schmidt, Christian Rasmussen, Jordy de Wijs und Valgeir Lunddal fehlen sicher. Tim Rossmann und Hamza Anhari sind zwar ins Mannschaftstraining zurückgekehrt, aber noch keine Option für den Kader. In der Tabelle ist Düsseldorf punktgleich mit Eintracht Braunschweig, die aktuell den Relegationsplatz belegen. Das rettende Ufer ist lediglich einen Zähler entfernt.

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