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Abwehr stabilisieren: BTSV streckt Fühler bei Adams und Itter aus

© imago images / Joachim Sielski

Eintracht Braunschweig steht einen Punkt vor dem Abstiegs-Relegationsplatz und hat mit Innenverteidiger Brian Behrendt bereits den ersten Transfer für das kommende Jahr getätigt, um mindestens diesen marginalen Vorsprung auch am Ende der Spielzeit einzuhalten. Der Abwehrspieler soll aber nicht der einzige Pfeil im Köcher von Sportdirektor Peter Vollmann sein – denn zwei weitere Kandidaten sind im Gespräch.

Außen- und Innenverteidiger gesucht

Der BTSV erspielte sich zwölf Punkte in 13 Spielen, doch mit dieser Quote wird der Aufsteiger am Saisonende nicht auf die gewünschte 40-Punkte-Marke kommen, die sich so viele Vereine für den Nicht-Abstieg als Ziel setzen. Die Achillesferse der Braunschweiger war bis dato die Abwehr, denn bei 29 Gegentoren stellen die Niedersachsen bislang die schlechteste Defensive – obwohl die letzte Reihe im Sommer rundum erneuert wurde.

Die Sommer-Transfers konnten die Erwartungen aber bislang nicht erfüllen, hinzu kam das Verletzungspech. Von Stabilität ist die Eintracht deswegen meilenweit entfernt. Werden weitere Bundesliga-Reservisten die Abwehrlücken schließen? Nach dem Transfer von Bielefelds Brian Behrendt stehen nun die Namen von Kasim Adams (TSG 1899 Hoffenheim) und Luca Itter (SC Freiburg) laut "Kicker" auf dem Zettel von BTSV-Sportdirektor Peter Vollmann. Für Außenverteidiger Itter wäre es nicht das erste Engagement in Niedersachsen, denn der 21-Jährige lernte im Nachwuchsbereich des VfL Wolfsburg das Kicken. Zehn Bundesliga-Spiele stehen mittlerweile auf seinem Konto, allerdings keines davon aus diesem Jahr.

Adams für acht Millionen

Mit Kasim Adams würde sich der Aufsteiger einen namhaften Neuzugang holen, denn der Ghanaer spielte in dieser Saison bereits in der Europa League mit Hoffenheim. Insgesamt kommt der Innenverteidiger aber nur auf wettbewerbsübergreifende acht Einsätze. Im Juli 2018 kaufte die TSG den Abwehrspieler noch für acht Millionen Euro ein, doch auch eine Leihe zu Fortuna Düsseldorf im vergangenen Jahr brachte nicht den Durchbruch für den 25-Jährigen. Ob ein Wechsel zum Zweitliga-Abstiegskandidaten weiterhilft, müssen die Verantwortlichen beider Klubs entscheiden. Adams ist noch bis 2023 an Hoffenheim gebunden, dementsprechend wäre wohl nur ein Leihgeschäft möglich.