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Abwehrturm aus Köln? Bochum an Lasse Sobiech dran

© imago images / Bernd König

Wird Benedikt Höwedes zum Glücksgriff für den VfL Bochum? Weil sich der 1. FC Köln im Abstiegskampf der Bundesliga gerne die Dienste des Weltmeisters sichern will, steht Innenverteidiger-Kollege Lasse Sobiech bei den Geißböcken endgültig vor dem Aus. An dieser Stelle könnte Bochum zuschlagen.

"Sind an vielen Sachen dran"

Die Transferaktivitäten des VfL Bochum in diesem Winter sind bislang überschaubar: Noch geschah nichts im Ruhrgebiet. "Richtig ist aber auch, dass wir an vielen Sachen dran sind und dort Gespräche laufen, teils schon seit Wochen", kündigt VfL-Sportvorstand Sebastian Schindzielorz vielversprechend gegenüber dem "RevierSport" an, denn Verstärkung sollen die Bochumer im Abstiegskampf noch bekommen.

In demselben Sumpf steckt auch der 1. FC Köln, allerdings eine Spielklasse höher. Dort ist mit Benedikt Höwedes ein Weltmeister von 2014 im Gespräch, während Lasse Sobiech schon länger kein Thema mehr in der Abwehrzentrale der Geißböcke ist. Der Abwehrturm kam in dieser Saison nur zu einem einzigen Einsatz und gilt bei den Kölner Fans als äußerst umstritten.

Sobiech als Abwehrchef

Schlägt jetzt der VfL Bochum zu? Angedacht ist ein Leihgeschäft mit den Kölnern, die für Sobiech ohnehin keine Verwendung mehr haben. Der 28-Jährige wäre im Ruhrgebiet kein Unbekannter, schließlich genoss er seine komplette fußballerische Ausbildung bei Borussia Dortmund. Danach stand er für St. Pauli, Greuther Fürth und den Hamburger SV regelmäßig in den ersten beiden Ligen auf dem Platz.

So kommt Sobiech insgesamt auf 148 Zweitliga- und 35 Erstliga-Spiele. Cheftrainer Thomas Reis würde den 1,96-Meter-Mann vermutlich nicht ablehnen: "Wenn ein Neuzugang kommen sollte, der uns weiterhilft, bin ich der letzte, der 'Nein' sagt." Bei 34 Gegentoren in 18 Partien wäre ein Abwehrchef entsprechend hilfreich. Aber Reis würde auch dem aktuellen Kader vertrauen: "Wir haben ein paar Punkte zu wenig, aber es war ja nicht alles schlecht." Dass aber auch nicht alles gut war, liegt auf der Hand – sonst wäre Lasse Sobiech vermutlich kein Thema.