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Arminia Bielefeld: Gerrit Meinke muss gehen

Kurz vor dem Jahreswechsel hat sich Arminia Bielefeld nach einem Bericht des "Westfalen-Blatts" von Gerrit Meinke, dem Geschäftsführer der Stadiongesellschaft, getrennt. Der 50-Jährige war erst am 1. Oktober zum alleinigen Geschäftsführer der Alm KG berufen worden und soll nun noch im Januar seinen eigentlich bis zum 30. Juni 2018 laufenden Vertrag auflösen.

Doppelbelastung

"Diese Entscheidung tut mir persönlich leid, weil ich zu Gerrit Meinke ein freundschaftliches Verhältnis habe. Aber Geschäft ist Geschäft und Freundschaft ist Freundschaft", bestätigt DSC-Präsident Hans-Jürgen Laufer die Trennung von Meinke, die bereits wenige Tage vor Weihnachten erfolgt sein soll. Man habe sich das Ganze anders vorgestellt, aber "wir haben nun einen Prozess eingeleitet, die Dinge sind im Fluss, und wir sind überzeugt, dass wir zu einem erfolgreichen Ergebnis kommen werden", so Laufer, der betonte, dass sich alle Seiten in dieser Angelegenheit etwas vorzuwerfen hätten. Ein Problem war dabei vor allem die Doppelbelastung, die Meinke zu bewältigen hatte und an der er nun scheiterte.

Zukunft ungewiss

Meinke war im Sommer 2013 zum DSC gekommen, wo er zunächst die Alm KG verwaltete. Vom Juli 2015 bis zum Oktober dieses Jahres besetzte Meinke zudem den Posten des Geschäftsführers der DSC Arminia Bielefeld GmbH & Co. KGaA, wo er schließlich von Markus Rejek abgelöst wurde. Der 49-jährige Rejek wird nun ebenfalls die Stelle des Geschäftsführers der Alm KG übernehmen und damit in einer Doppelfunktion arbeiten. Nach den gemachten Erfahrungen keine Lösung auf Dauer, wie Laufer gegenüber dem "Westfalen-Blatt" betont. Überhaupt sei die Zukunft der Alm KG nicht gesichert. "Die Gesellschaft erfüllt nicht unsere Erwartungen. Die Alm KG steht deshalb unter besonderer Beobachtung. Es gibt auch Überlegungen, sie zurückzudrehen", benennt Laufer Zweifel an der Stadiongesellschaft. Thema dürfte die Angelegenheit auch nochmal am 28. Januar sein, dann lädt die Arminia zur Jahreshauptversammlung ein.