Arminia will Revanche gegen Fürth: "Hinspiel war ein Stimmungskiller"

Mit zwei Siegen in Serie hat sich Arminia Bielefeld von der Abstiegszone distanziert und kann am Freitagabend in Fürth den nächsten großen Schritt in Richtung Klassenerhalt machen. Mitch Kniat will zuvor aber "keine Euphorie entstehen" lassen und erinnert an das Hinspiel gegen den derzeitigen Tabellenletzten, das sich als "Stimmungskiller" herausstellte.

Devise: Besser machen als im Hinspiel

In Ostwestfalen, da haben sie gerade gut Lachen. Nach den beiden Siegen gegen Eintracht Braunschweig (3:2) und beim 1. FC Magdeburg (2:0) ist Arminia Bielefeld bis auf Rang zehn geklettert und hat sich einen Vorsprung von vier Zählern auf den Relegationsrang erarbeitet. Nun geht es ausgerechnet mit einer Partie beim Schlusslicht aus Fürth weiter. Die Aufgabe klingt doch in Anbetracht der breiten Brust mehr als machbar. Entsprechend durfte folgender Auftritt von Mitch Kniat allerdings nicht auf sich warten lassen.

"Ich habe ein oder zwei Tage nach dem Spiel (gegen Magdeburg Anm. d. Red.) reingegrätscht", sagt der Bielefelder Cheftrainer. Denn: "Es darf keine Euphorie entstehen. Wir haben zwei Siege geholt, mehr nicht." Eine Gewisse Nüchternheit des Mannes, der weiß, dass das Pendel auch schnell mal wieder in die andere Richtung ausschlagen kann, wenn man das Programm denn auf die zu leichte Schulter nimmt. Gerade das Hinspiel gegen die Mittelfranken, das mit 1:3 verloren wurde, sollte allen Arminen doch eine Lehre gewesen sein.

"Das Hinspiel war ein Stimmungskiller", so Kniat auf der Pressekonferenz vor dem 23. Spieltag im Rückblick. "Die Art und Weise von uns war enttäuschend. Wir waren nicht da und Fürth hat uns den Schneid abgekauft. Den drei Punkten laufen wir immer noch hinterher." Selbiges soll am Freitagabend ab 18.30 Uhr nicht noch einmal passieren, dann könnte tatsächlich ein großer Schritt Richtung vorzeitigem Klassenerhalt gemacht werden.

Aufstellung und Matchplan wie in Magdeburg?

Fehlen werden Kniat dabei aber Felix Hagmann (Zahn-Op) und Leon Schneider (Knieprobleme), der Rest steht zur Verügung. Entsprechend hat der 40-Jährige bei seiner Anfangself eigentlich die Qual der Wahl, verrät zuvor aber bereits eine Tendenz: "Die Jungs, die in Magdeburg gestartet sind, haben gute Argumente gesammelt. Es spricht vieles dafür, dass wir mit der indentischen Startelf auflaufen." Und auch die Marschrichtung soll ähnlich sein, wie an der Elbe: "Wenn wir es wieder schaffen, den Ball laufen zu lassen, können wir sie hintenrein drücken. Wir müssen ähnliche Ansätze finden wie in Magdeburg."

Den Gegner soll dabei aber keiner seiner Mannen unterschätzen, gerade einige einzelne Kleeblatt-Akteure hat Kniat auf seinem Zettel: "Futkeu gilt es zu kontrollieren. Hrgota ist ebenso ein Unterschiedspieler. Wenn wir beide im Griff haben, haben wir Greuther Fürth im Griff", so seine Hoffnung. Nach zuvor mal acht Spielen ohne Dreier hat die Arminia perfekt zurück in die Spur gefunden und will diese auch in Fürth beibehalten. Vielleicht wird dann anschließend auch wieder ein wenig Euphorie erlaubt.

 

 

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