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Aue: Zwickaus Torjäger Schröter auf Leonhardts Zettel

© imago-images/Picture Point

Erzgebirge Aue hat bei den Planungen für die kommende Saison ein Auge auf Offensiv-Ass Morris Schröter vom Drittligisten FSV Zwickau geworfen. Präsident Helge Leonhardt bestätigte das Interesse am überragenden Spieler des sächsischen Nachbarn.

"Steht unter meiner Beobachtung“

Schröter sei "ein sehr interessanter Spieler aus der Region. Morris Schröter steht unter meiner Beobachtung“, sagte Leonhardt in der Bild-Zeitung.

Der FSV-Angreifer dürfte sich in den vergangenen Wochen allerdings außer in Aue noch bei weiteren Klubs ins Blickfeld gespielt haben. Mit insgesamt schon zehn Toren und sieben Vorlagen ist der 25-Jährige maßgeblich an Zwickaus glänzenden Aussichten auf den Klassenerhalt beteiligt. "Seine Quote ist wirklich überragend“, meint Leonhardt denn auch.

Erst am vergangenen Wochenende sammelte Schröter beim 2:1-Sieg der "Schwäne“ gegen den bisherigen Aufstiegsaspiranten SV Wehen Wiesbaden mit einer Vorarbeit und dem Siegtreffer wieder zwei Scorer-Punkte und bestätigte damit einmal mehr seinen Ruf als "Lebensversicherung“ seines Teams. "Er macht“, lobte FSV-Trainer Joe Enochs seinen Torjäger vom Dienst auch prompt wieder, "eine Riesenentwicklung.“

Ohne Ablöse ein Schnäppchen

Schröter ist allerdings nicht alleine wegen seiner Vollstrecker-Qualitäten von Interesse für andere Vereine. Der Vertrag des Publikumslieblings, der vor sechs Jahren von seinem Stammverein 1. FC Magdeburg nach Aue gekommen war, läuft am Saisonende aus. Ohne zusätzliche Ablöse erscheint Schröter gerade für Klubs mit begrenzten Möglichkeiten wie Aue als Schnäppchen.

Allerdings muss sich Leonhardt voraussichtlich mit konkreten Gesprächen noch gedulden: Schröter will erst nach dem gesicherten Klassenerhalt für Zwickau über seine weitere Zukunft entscheiden. Trifft Schröter jedoch weiterhin so regelmäßig wie in der jüngeren Vergangenheit, könnte sich "Mr. Zuverlässig“ mutmaßlich schon sehr zeitnah Gedanken über seinen Verbleib bei den Westsachsen oder einen Wechsel zu einem höherklassigen Verein machen.