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Auslaufende Verträge: Darmstadt hat 13 Gesprächskandidaten

© imago images / Jan Huebner

Wohin führt der Weg des SV Darmstadt in dieser Saison? Zwei Punkte steht das Team von Trainer Dimitrios Grammozis aktuell vor der Gefahrenzone – und das hat Auswirkungen auf die Kaderplanung für das kommende Jahr. Denn bei den Lilien laufen gleich 13 (!) Verträge gleichzeitig am Saisonende aus. Viel Arbeit für Sportchef Carsten Wehlmann.

Zwei Leih-Spieler im Kader

Am kommenden Mittwoch startet der SV Darmstadt gegen Holstein Kiel in die zweite Saisonhälfte, erst dann werden die Lilien eine Standortbestimmung präziser ausführen können. Denn aktuell hangelt sich das Team von Trainer Dimitrios Grammozis durch die Saison, der Klassenerhalt ist das einzige Ziel für die Elf vom Böllenfalltor. Vertragsverlängerungen hängen deshalb auch von der zukünftigen Perspektive in Hessen ab – und Sportchef Carsten Wehlmann hat nicht gerade wenig Arbeit vor sich.

Dass die Leih-Verträge von Nicolai Rapp und Dario Dumic erwartungsgemäß zum Saisonende auslaufen ändert nichts daran, dass gleich elf weitere Spieler ohne Arbeitspapier für die kommende Saison sind. Neben Nachwuchstalenten wie Ensar Arslan oder Carl Leonhard trifft das auch auf die Torhüter-Reservisten Ihor Berezovskyi oder Carl Klaus zu. Keiner der vier Spieler absolvierte eine Spielminute, sodass ihre Verlängerungen wohl nicht die oberste Priorität haben dürften – bei zahlreichen Leistungsträgern ist das anders.

Abwehrreihe ohne Vertrag

Mit der kompletten Abwehrkette muss Wehlmann neu verhandeln: Fabian Holland, Immanuel Höhn und Patrick Herrmann erreichten jeweils über 1.000 Einsatzminuten und sind nur noch bis Sommer an die Darmstädter gebunden. "Sorgen macht mir das nicht, aber es ist eine ungewöhnliche Situation", gibt sich der Sportliche Leiter gegenüber der "Bild" noch ruhig. Im Trainingslager habe man schließlich angefangen, die Gespräche mit den Betroffenen zu führen.

Dahinter wird es nicht einfacher, auch bei Yannick Stark und Marcel Heller stehen Vertragsgespräche an. Weniger Hoffnung auf eine Zukunft bei den Lilien kann sich dagegen Sebastian Hertner machen. Nach seinem Wechsel von Aue nach Darmstadt absolvierte der Linksverteidiger nur 125 Einsatzminuten für die Lilien, in dieser Saison saß er ohne einen einzigen Einsatz gleich 18 Mal auf der Bank.