"Ausrutscher": Ratajczaks Ausflug in die KSC-Coachingzone

Durch einen 1:0-Heimsieg gegen den Karlsruher SC mischt Hannover 96 wieder in der Zweitliga-Spitzengruppe mit. Trotz Überzahl war das Ergebnis am vergangenen Wochenende bis zum Schluss eng - und die Emotionen aufgeladen. Ein Disput mit 96-Torwarttrainer Michael Ratajczak in der Karlsruher Coachingzone wurde beigelegt.

Wortgefecht mit Eichner

In der 62. Spielminute kam KSC-Kapitän Jerome Gondorf im Zweikampf mit Fabian Kunze zu spät, sodass Schiedsrichter Sven Waschitzki-Günther die zweite gelbe Karte gegen den Karlsruher aussprach - Platzverweis. Aufregung gab es es um 96-Torwarttrainer Michael Ratajczak, der infolge des Foulspiels in der gegnerischen Coachingzone auftauchte und sich ein kurzes Wortgefecht mit KSC-Trainer Christian Eichner lieferte. Stefan Leitl entschuldigte sich stellvertretend: "Es ist sicherlich aus der Emotion heraus passiert, aber jeder, der uns kennt, weiß, dass wir nicht permanent an der Linie rumhampeln und irgendwelche Dinge fordern."

Unmittelbar nach dem Spiel hatte sich Leitl bereits mit Eichner ausgetauscht, in der Pressekonferenz nach Spielschluss beteuerte der 96-Coach einen "Ausrutscher", der "so auch nicht mehr vorkommen" werde. Michael Ratajczak bekleidet das Amt des Torwarttrainers seit 2021, vorher war der 40-Jährige als Zweit- und Drittligatorwart in Ahlen, Düsseldorf, Duisburg, Paderborn und Hannover aktiv. Seine Emotionalität hat er sich offensichtlich beibehalten.

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