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Azzouzi ein Thema auf Schalke? "Gab irgendwann mal Gespräche"

© IMAGO / Sportfoto Rudel

Die Bundesliga stellt sich auf den Abgesang vom FC Schalke 04 ein, nie war die Zukunft des Revierklubs offener. Die Planungen um eine mögliche Zweitliga-Teilnahme im kommenden Jahr werfen immer wieder neue Namen auf, darunter beispielsweise Steffen Baumgart als Cheftrainer. Auch andere Zweitligisten müssen sich wohl hüten – so soll auch Rachid Azzouzi ein Thema sein. Allerdings schon vor langer Zeit.

"Wirklich sehr lange her"

Am Montagabend schloss die SpVgg Greuther Fürth zur Spitzengruppe der 2. Bundesliga auf, was neben der Leistung von Mannschaft und Trainerteam auch der Verdienst von Sport-Geschäftsführer Rachid Azzouzi ist. Unmittelbar nach dem 2:1-Sieg gegen Kiel stapelte der 50-Jährige noch tief, sprach von Klassenerhalt und der 50-Punkte-Marke als nächstes Ziel. Klar ist unlängst, dass der Ex-Bundesligaspieler (64 Spiele für den MSV Duisburg) für die Kleeblätter ein Spitzenteam zusammengestellt hat.

Das weckt naturgemäß das Interesse anderer Klubs, darunter zuletzt angeblich auch der FC Schalke 04. Der Abstieg aus der Bundesliga nimmt in Gelsenkirchen längst Formen an, weswegen sich die Königsblauen wohl personell komplett neu aufstellen müssen – angefangen bei der Sportlichen Leitung. Azzouzi erinnerte sich gegenüber der "Süddeutschen Zeitung" bereits an frühere Anfragen der Schalker: "Es gab irgendwann mal, aber schon vor längerer Zeit ein Gespräch, aber das war unter Jochen Schneider, das ist wirklich sehr lange her." Azzouzi verlängerte damals in Fürth, ein Abgang von der Spielvereinigung ist unwahrscheinlich.

Lange Fürther Geschichte

"Ich freue mich, dass ich hier arbeiten kann. Ich bin stolz, hier in Fürth zu sein", sagte der Sport-Geschäftsführer unmittelbar nach dem Sieg am Montagabend gegenüber "Sky". Zudem ist der 50-Jährige bis 2022 vertraglich an die Spielvereinigung gebunden. Von 2004 bis 2005 stieg der Deutsch-Marokkaner als U17-Trainer bei den Fürthern nach seiner aktiven Karriere ein, danach war er drei Jahre lang Teammanager. 2008 gelang der Aufstieg zum Sportlichen Leiter, vier Jahre später wechselte er zunächst nach St. Pauli und zu Fortuna Düsseldorf – jeweils als Sportdirektor. In derselben Position kehrte Azzouzi 2017 nach Fürth zurück, es folgte die Beförderung zum Sport-Geschäftsführer. Und möglicherweise bald der Aufstieg in die Bundesliga.