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Bänder- und Kapselriss: Hansa vorerst ohne Sebastien Thill

IMAGO / Jan Huebner

Was für ein schlechter Saison-Auftakt für den F.C. Hansa Rostock. Nicht nur, dass die Norddeutschen ihr erstes Spiel am Sonntagnachmittag mit 0:1 gegen den 1. FC Heidenheim verloren haben. Zudem hat sich der viel umjubelte Sommer-Zugang Sebastien Thill einen Bänder- und Kapselriss im rechten Sprunggelenk zugezogen. Der 28-Jährige wird der Kogge somit in den kommenden Wochen fehlen.

Nach Kopfball umgeknickt

"Das wird wohl eine längere Geschichte", hatte Hansa-Coach Jens Härtel nach dem Spiel gegen die Heidenheimer mit Blick auf die Verletzung Thills gesagt. Und der 53-Jährige sollte – leider aus seiner Sicht – Recht behalten. Wie die Hanseaten am Dienstagnachmittag bekannt gegeben hatten, wird der offensive Mittelfeldspieler in den kommenden Wochen fehlen. Schlimmer hätte der Auftakt für den gebürtigen Luxemburger in seiner ersten Station in Deutschland nicht laufen können. Nach nur 22 Minuten war sein Debüt für Hansa schon wieder vorbei, weil er nach einem Kopfball umgeknickt war.

Dabei waren große Hoffnungen in den 28-Jährigen gesteckt worden. Thill sollte eine wichtige Rolle dabei spielen, die offensiven Qualitäten der Rostocker anzuheben und so mithelfen, die nötigen Punkte im Abstiegskampf einzufahren. Thill, der am 23. Juni verpflichtet worden war und einen Zweijahres-Vertrag an der Ostsee besitzt, verfügt über die Erfahrung von sechs Champions League-Spielen. In den Duellen gegen Donezk (2:0/1:1), den späteren Titelgewinner Real Madrid (2:1/0:3) und Inter Mailand (1:3/1:3) stand er in der vergangenen Saison immer über 90 Minuten auf dem Platz. Gegen Madrid und Mailand erzielte er jeweils ein Tor und legte einen weiteren Treffer auf. Das sollte nun auch gegen die Zweitliga-Konkurrenz gelingen. Doch nach nur 22 Minuten wird der Linksfuß zum Zuschauen gezwungen.