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Bei Neuverpflichtung im HSV-Sturm: Flüchtet Hinterseer?

© imago images / Jan Huebner

Zum bisherigen Spielsystem von Daniel Thioune gehörte immer ein Stoßstürmer in der Spitze, daran wird der neue Cheftrainer des Hamburger SV wohl auch an der Elbe festhalten. Offen ist nur, welcher Angreifer dafür infrage kommt. Die Verantwortlichen wollen einen neuen Mann für die Zentrale holen, was einen Abgang von Lukas Hinterseer wahrscheinlicher macht.

Wintzheimers Entwicklung lässt hoffen

Mit Lukas Hinterseer, Manuel Wintzheimer und Bobby Wood hat der Hamburger SV für die kommende Saison bereits drei Mittelstürmer unter Vertrag, die Leih-Angreifer Joel Pohjanpalo und Martin Harnik sind wieder weg. Und in der Sturmspitze des Hamburger SV bleibt eine gewisse Unzufriedenheit zurück. Trotz einer guten Hinserie war Hinterseer zuletzt nur noch Joker, seine letzten beiden Treffer erzielte der Österreicher im Februar. Nach dem verlorenen Zweikampf soll Hinterseer laut "Kicker" auch im Training nachgelassen haben.

Die Entwicklung von Wintzheimer, der nach 20 Einsätzen und drei Treffern aus einer Leihe aus Bochum zurückkehrt, war ansprechend. Einsatzzeiten in Hamburg kann der 21-Jährige trotzdem nur als Perspektivspieler erwarten. Bobby Wood ist mit einem geschätzen Jahresgehalt von zwei Millionen Euro schlichtweg zu teuer, die Leistung beim US-Amerikaner steht in keinem Verhältnis dazu. Deswegen wird der HSV seinen Stürmer auch nicht los.

Trio in Hamburg gehandelt

Die Verantwortlichen des HSV wollen einen neuen Angreifer holen, bislang wurden die Namen von Manuel Schäffler und Simon Terodde gehandelt. Die Gespräche mit dem Wiesbadener Stürmer sollen bereits weit gewesen sein, seitdem gibt es nichts Neues – eine Anfrage beim Zweitliga-Absteiger soll es nicht gegeben haben. Deswegen wurde zuletzt auch der Name von Huddersfield-Legionär Elias Kachunga beim HSV ins Gespräch gebracht. Allesamt wären sie vor dem vorhandenen Personal gesetzt, sodass ein Abschied beispielsweise von Hinterseer bereits in Aussicht stehen könnte.