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Bericht: Arp erhält Millionenabfindung für Wechsel nach Kiel

© IMAGO / Philipp Szyza

Als Shootingstar wurde Fiete Arp vor drei Jahren vom FC Bayern München verpflichtet. Nach seiner Leihe zu Holstein Kiel könnte der Mittelstürmer nun an der Förde bleiben. Zuvor muss der deutsche Rekordmeister jedoch den bestehenden Vertrag auflösen, was eine millionenschwere Abfindung kostet. Ein Wechsel hängt danach an weiteren Faktoren.

Weiterverkaufsbeteiligung vereinbart

Fiete Arp war im deutschen Fußball die große Hoffnung auf der Position des Mittelstürmers, nachdem er bereits als 17-Jähriger sein Bundesliga-Debüt inklusive seines ersten Treffers für den Hamburger SV machte. Drei Millionen Euro zahlten die Bayern kurz darauf, um sich das Talent zu sichern – und Arp soll daraufhin ein Grundgehalt von vier Millionen Euro beim Rekordmeister verdient haben. Doch der große Durchbruch blieb dem 22-Jährigen bis heute verwehrt.

Ein Leihgeschäft zu Holstein Kiel endete im Sommer nach 24 Zweitliga-Einsätzen (zwei Tore/zwei Vorlagen). Eine Rückkehr nach München wird es wohl nicht geben, denn Arp trainiert zum Start der Vorbereitung bereits bei den Kielern mit. Der Vertrag bis 2023, den der Stürmer bei den Bayern hält, soll gegen eine millionenschwere Abfindung aufgelöst werden – so berichtet die "Bild". Arp könnte sich danach den Störchen ablösefrei anschließen, zumal er für den Wechsel bereits deutliche Gehaltseinbußen in Kauf nahm. Eine weitere Voraussetzung für den Transfer soll sein, dass die KSV Holstein einer Weiterverkaufsbeteiligung in Höhe von 35 Prozent zustimmen müsste.

Kein Bonus für den HSV

Der Hamburger SV muss wiederum auf zwei Millionen Euro verzichten, sollte Arp nun nach Kiel wechseln. Bonuszahlungen hätten laut Bericht wohl gegriffen, sobald der Nachwuchsstürmer seinen 100. Bundesliga-Einsatz für die Bayern gemacht hätte – eine Anzahl, die nach aktuellem Stand utopisch wirkt, schließlich kam Arp in der Beletage noch gar nicht zum Einsatz. Stattdessen zählt Arp insgesamt 41 Drittliga-Einsätze für die U23-Mannschaft, die sich in der Saison 2019/20 zum Drittliga-Meister krönte. Damals hatte der Stürmer jedoch Kwasi Okyere Wriedt als zuverlässigen Stürmer vor sich, der oftmals den Vorzug erhielt. Wriedt spielt mittlerweile auch in Kiel.