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Bericht: DFL-Geisterspielplan sieht 239 Menschen im Stadion vor

© imago images / pmk

Geisterspiele für die 1. und 2. Bundesliga rücken wohl näher. Denn nun berichtet die "Bild"-Zeitung über eine Planung der Deutschen Fußball-Liga zur genauen Anzahl der Menschen, die während einer Partie vor Ort sein dürfen. Nur noch 239 Personen sollen an einem Zweitliga-Spiel beteiligt sein.

Fernsehteam als größte Gruppe

126 Personen im Innenraum und 113 Menschen auf der Tribüne – das ist laut einem "Bild"-Bericht die Anzahl der Leute, die bei einer Fortsetzung der 2. Bundesliga mit "Geisterspielen" noch das Stadion betreten dürfen. Darunter bereits die 22 Akteure auf dem Platz samt Auswechselspieler. Der Betreuerstab dagegen würde deutlich verringert werden: Nur noch acht Trainer, Betreuer und Ärzte sollen laut DFL-Planung erlaubt sein.

Der "Bild" soll die entsprechende Planung vorliegen. Hinzu kommen demnach noch 30 Ordner und vier Balljungen – statt zwölf, die es vorher waren. Die restliche Beteiligung im Innenraum soll das Fernsehteam mit 36 Personen sein, was gleichzeitig die größte Gruppierung darstellen würde.

Letztes Geisterspiel mit 600 Leuten

Das Publikum auf der Tribüne soll dann aus 30 Journalisten bestehen, dazu acht Mitglieder pro Delegation der jeweiligen Teams. "VIP-Gäste und Klubmitarbeiter ohne Funktion" wird ein Zugang zu den Rängen untersagt. Catering soll es ebenfalls nicht geben. Und vor dem Stadion halten sich wohl 50 Ordner bereit, um Fan-Ansammlungen zu verhindern.

Sollte sich dieser DFL-Plan bewahrheiten, würde sich der Verband im Vergleich zum Bundesliga-Geisterspiel zwischen Gladbach und Köln am 11. März nochmals reduzieren: Damals waren im Borussia-Park noch rund 600 Menschen vor Ort. Zuschauer waren aber schon zu diesem Derby nicht mehr zugelassen.