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Bericht: Gespräche zwischen Schäffler und dem HSV sehr weit

© imago images / Jan Huebner

Manuel Schäffler und der Hamburger SV, das könnte passen. Laut "Bild"-Informationen sind die Gespräche mit dem Torjäger schon sehr weit, nur der neue HSV-Coach müsste sein Einverständnis noch geben. Sollte es kein Veto geben, wird der Wiesbadener Top-Stürmer wohl im nächsten Jahr für die Elbstädter knipsen.

Konstanter Torriecher in Wiesbaden

Wehen Wiesbaden konnte die Klasse nicht halten, dafür war die Defensive am Ende zu schwach. Offensiv zeigten sich die Hessen dafür von keiner schlechten Seite, was insbesondere an Top-Stürmer Manuel Schäffler lag. 52 Tore erzielte der 31-Jährige bereits in drei Drittliga-Jahren für den SVWW, in der 2. Bundesliga setzte er dieses Jahr noch einmal 19 Treffer oben drauf – insgesamt 80 Tore in 151 Pflichtspielen für Wiesbaden sprechen für einen guten Torriecher mit Konstanz.

Den sichert sich jetzt wohl der Hamburger SV, weil im Angriff das Personal schwindet. Offensivkräfte wie Martin Harnik und Joel Pohjanpalo werden aufgrund ihrer Leihgeschäfte wieder zu ihren Stammklubs zurückkehren, in der Sturmspitze verbleibt somit nur Lukas Hinterseer. Aus Bochum kehrt zudem Manuel Wintzheimer zurück, der gerade im Saisonfinale seine Qualitäten bewies. Schäffler jedoch wäre eine erfahrene Kraft, stand der 31-Jährige doch schon im DFB-Pokalfinale. "Es gibt noch keine Anfrage vom HSV", äußert sich Sportdirektor Christian Hock jedoch zurückhaltend gegenüber der "Bild".

Pokalfinale mit Duisburg

Gebürtig stammt Schäffler aus Fürstenfeldbruck, die Ausbildung beim TSV 1860 München folgte. Ein Jahr lang ließ sich der Stürmer dann zum MSV Duisburg ausleihen, in derselben Spielzeit erreichte der damalige Zweitligist unerwartet das Pokalfinale und Schäffler stand in der Startelf. Danach ging es zurück nach München, anschließend über Ingolstadt und Kiel nach Wiesbaden. Erst dort entdeckte Schäffler so richtig seinen Torriecher und konnte ihn konstant unter Beweis stellen. Ein vorzeitiger Abgang des Stürmers, der bis 2021 an den SVWW gebunden ist, würde die Hessen somit schmerzen. Ein Stürmer, dessen Torgarantie eingebaut ist, würde den HSV dagegen erfreuen.