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Bericht: Holstein Kiel hat RB-Talent Schreiber auf dem Zettel

© IMAGO / Eibner

Holstein Kiel wird sich auf der Torhüterposition verändern, weil Ioannis Gelios den Klub nach drei Jahren verlassen wird. Als neuer Herausforderer von Thomas Dähne soll dann laut "transfermarkt.de" der bisherige Drittliga-Keeper Tim Schreiber ins Rennen gehen. Der U20-Nationaltorhüter steht noch in Leipzig unter Vertrag.

Gegen Ex-Zweitliga-Keeper durchgesetzt

In dieser Saison lieferten sich Dähne (22 Einsätze) und Gelios (13 Einsätze) ein Kopf-an-Kopf-Rennen um die Nummer 1 bei Holstein Kiel. Obwohl der langjährige KSV-Keeper in weniger Spielen mehr Weiße Westen sammelte, entschied sich Cheftrainer Marcel Rapp letztendlich für den Herausforderer. Zur neuen Spielzeit werden die Karten aber neu gemischt. Dann könnte mit Tim Schreiber ein U20-Nationaltorhüter den Konkurrenzkampf aufnehmen.

Laut "tm.de" besteht Interesse aus Kiel, seit sich Schreiber zu einem Abschied aus Halle entschieden haben soll. Ausgeliehen von RB Leipzig hatte sich der 20-Jährige gegen Ex-Zweitliga-Keeper wie Sven Müller und Daniel Mesenhöler durchgesetzt. In der 3. Liga zählte Schreiber daher stets zu den vielversprechendsten Talenten – und der HFC hätte Schreiber gerne gehalten. In 23 Spielen kassierte der Nachwuchskeeper nur 27 Gegentore. Nun will Schreiber offensichtlich den nächsten Karriereschritt machen.

Verlängerung in Leipzig gedacht

Unklar ist, wie der Transfer nach Kiel aussehen soll. Für eine erneute Leihe müsste Schreiber seinen Vertrag in Leipzig zunächst verlängern, denn das Arbeitspapier beim RB-Klub endet 2023. Gegenüber der "Mitteldeutschen Zeitung" sagte Schreiber dazu: "Die Gespräche laufen. Ich kann noch nicht so viel sagen. Dass die Zusammenarbeit mit Leipzig weitergeht, das steht aber fest. Sie sehen Entwicklungspotenzial in mir." Allerdings bräuchte der 20-Jährige auch Spielpraxis, was in Leipzig kaum der Fall sein wird. Ob Kiel den Torhüter jedoch nur weiterbilden will, ist offen. Zumal Gelios den Klub zum Saisonende verlassen wird – und damit dauerhaft eine Lücke an der Förde entsteht.