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Bericht: Kiel mit Interesse an Stürmer Fridjonsson

imago images / Bildbyran

Holstein Kiel könnte auf der Suche nach einem Ersatz für seinen nach Bielefeld abgewanderten Torjäger Janni Serra fündig geworden sein. Laut dem isländische Magazin "DV" steht der Nationalstürmer Holmbert Aron Fridjonsson unmittelbar vor einer Unterschrift bei den Störchen, die sich zudem auch mit Adrian Fein und Fiete Arp beschäftigen sollen. 

Sechs Länderspiele für Island

Bei Islands 0:3 Niederlage gegen Deutschland in der WM-Qualifikation im März saß er zumindest schon einmal auf der Bank, bald könnte man Holmbert Aron Fridjonsson hierzulande aber auch spielen sehen. Denn wie die Bild in Bezug auf einen Artikel im isländischen Magazin "DV" berichtet, soll der 28-jährige Stürmer und sechsfache Nationalspieler (zwei Tore) seines Landes kurz vor einer Unterschrift bei Holstein Kiel stehen. Der Zweitligist würde damit die Lücke im Angriff schließen, die Janni Serra (31 Spiele, 13 Tore) durch seinen Abgang nach Bielefeld hinterlässt.

Fridjonsson spielte in der abgelaufenen Saison für den italienischen Zweitligisten Brescia Calcio, kam in neun Kurzeinsätzen aber lediglich auf eine Spielzeit von 92 Minuten, in denen ihm keine Torbeteiligung gelang. Besser ließt sich seine Statistik hingegen aus seiner Zeit beim norwegischen Verein Aalesund FK, für den er zwischen 2018 und 2020 in 76 Spielen 38-mal traf, wodurch der Aufstieg in die erste Liga gelang, der direkte Wiederabstieg aber nicht verhindert werden konnte.

Auch Fein und Arp im Visier der Störche 

Da Kiel auch noch Ersatz für Jonas Meffert (zum HSV) und Jae-Sung Lee (Ziel unbekannt) finden muss, steht den Störchen wohl generell noch ein betriebsames Transferfenster bevor. Laut Bild sollen dabei Adrian Fein und Fiete Arp, beide beim FC Bayern unter Vertrag, im Blickfeld der Kieler stehen. Fein war in der vergangenen Spielzeit an die PSV Eindhoven ausgeliehen und soll bei den Münchnern vor einer Auflösung seines noch bis 2023 laufenden Vertrags stehen. Arp konnte sich bisher auch in der zweiten Mannschaft des Rekordmeisters nicht durchsetzen und könnte bei den Norddeutschen womöglich die Chance bekommen, seine zuletzt stagnierende Karriere wieder voranzubringen.