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Bestätigt: Kiel verpflichtet Drittliga-Talent Baku

Holstein Kiel hat erneut auf dem Transfermarkt zugeschlagen: Nachdem sich bereits Young-jae Seo, Phil Neumann, Lion Lauberbach und Daniel Hanslik den Störchen zur kommenden Saison anschließen werden, haben die Kieler auch Makana Baku von der SG Sonnenhof Großaspach verpflichtet. Der Drittligist bestätigte den Transfer am Donnerstagabend, auch die Mitteilung der Kieler folgte wenig später.

Das nächste Talent für Kiel

Wie der Drittligist mitteilte, hat der 21-Jährige bei den "Störchen" einen Vertrag bis 2022 unterschrieben. Baku feierte im letzten November sein Debüt für die deutsche U20-Nationalmannschaft und gehörte in der abgelaufenen Saison zu den absoluten Dauerbrennern der 3. Liga: Der Linksaußen lief in sämtlichen Ligapartien der Großaspacher auf, 33 Mal von Beginn an und fünf Mal kam er von der Bank. Dabei erzielte Baku vier Tore selbst und lieferte acht Vorlagen – damit sicherte er sich gleichzeitig den Titel des besten Assist-Lieferanten seiner Mannschaft. Das fiel in Kiel auf: "Dass Makana Baku in Großaspach alle Saisonspiele bestritten hat, zeugt von einer enormen Kontinuität und kommt einem Alleinstellungsmerkmal gleich und zeigt, dass er zu den auffälligsten Akteuren in dieser Liga zählte", so Geschäftsführer Fabian Wohlgemuth: "Darüber hinaus sind wir uns sicher, dass er als schneller und dribbelstarker Außenspieler unserer Offensive neue Impulse verleihen kann."

Nun will der Angreifer in Kiel den nächsten Schritt gehen: "Dass Holstein Kiel für attraktiven Offensivfußball steht, ist mir nicht entgangen, und kommt mir und meiner Spielweise natürlich entgegen“, so Baku. "Deshalb hoffe ich, auch in der zweiten Liga möglichst viele Spiele absolvieren und meine Entwicklung hier fortsetzen zu können."

Ablöse fällig

Die Störche dürfen sich also über eine weitere Verstärkung ihrer Offensive freuen. Die gibt es allerdings nicht umsonst: Ursprünglich lief Bakus Vertrag in Großaspach nur bis Ende der Saison, verlängerte sich aber bereits im vergangenen Dezember aufgrund einer Einsatzklausel automatisch um ein weiteres Jahr. Es wird also eine Ablöse fällig, die nach "Transfermarkt"-Informationen die des bisherigen Aspacher Rekordverkaufs sprengen dürfte: Lucas Röser wechselte 2017 für 80.000 Euro nach Dresden.