• Facebook
  • Twitter

Bericht: Nürnberg zeigt Interesse an Heidenheims Schmidt

© imago images / Eibner

Was wird aus Heidenheims Patrick Schmidt? Der Stürmer verbrachte ein erfolgreiches Halbjahr in Dresden und entwickelte sich dort zum Publikumsliebling, doch an der Brenz muss sich der 26-Jährige erst noch durchsetzen. Oder der 1. FC Nürnberg zahlt die nötige Summe, um sich die Dienste des Angreifers zu sichern.

Schmidt als Hack-Ersatz möglich

Für den 1. FC Heidenheim absolvierte Patrick Schmidt in den letzten zwei Jahren ganze 25 Pflichtspiele, in denen dem Stürmer aber nur ein Tor gelang. Um ihm Spielpraxis und Selbstvertrauen zu ermöglichen, verliehen die Brenzstädter den 26-Jährigen nach Dresden – und Schmidt kehrte mit sechs Toren aus 15 Partien im Gepäck zurück. Nach dem Abgang von Tim Kleindienst wollten die Heidenheimer den Angreifer anschließend nicht ziehen lassen. Ausname: Ein Interessent würde knapp eine Million Euro bieten.

Dieser Interessent könnte laut "Bild" Liga-Konkurrent Nürnberg werden. Dem Club schlossen sich mit Manuel Schäffler (Wehen Wiesbaden) und Pascal Köpke (Hertha BSC) in diesem Sommer bereits namhafte Offensivkräfte an. Um U21-Nationalspieler Robin Hack ranken sich derweil die Gerüchte, dass der 1. FC Köln den Flügelspieler verpflichten möchte – zum Preis von zwei Millionen Euro. Interesse gäbe es aber auch von den zahlungskräftigeren Engländern aus Brentford. Wechselt Hack, könnte Schmidt eine ernsthafte Option sein.

Zweitliga-Verbleib gewünscht

In Dresden wurde Schmidt schnell zum Publikumsliebling, nach dem Abstieg war Dynamo um einen Verbleib bemüht. Der Angreifer, der in Saarbrücken, Stuttgart und Gelsenkirchen ausgebildet wurde, will aber in der 2. Bundesliga bleiben. Sein Profi-Debüt gab er bereits im März 2014 beim 1. FC Saarbrücken in der 3. Liga, vier Jahre darauf stand Schmidt erstmals für den 1. FC Heidenheim in der höheren Spielklasse auf dem Platz. Seinen Torriecher bewies Schmidt aber vor allem in der Regionalliga: 64 Tore in 104 Spielen stehen in der Vita des 26-Jährigen. Künftig aber vielleicht auch in Nürnberg – oder in Heidenheim.