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Berichte: Braunschweig leiht Union Berlins Keita Endo aus

IMAGO / Contrast

Trotz einer guten Leistung ging Eintracht Braunschweig am Sonntag als Verlierer vom Platz, unterlag dem Hamburger SV zu Hause mit 0:2. Das Problem für den Aufsteiger war die schwache Chancenverwertung. Es war ein Fingerzeig und eine Bestätigung für die ohnehin vorhandenen Pläne, dass der Klub in der Offensive noch einmal nachlegen muss. Wie "Bild" und "Braunschweiger Zeitung" am Montag berichten, steht der BTSV vor einer Leihe von Keita Endo. Der Linksaußen steht aktuell bei Union Berlin unter Vertrag.

Nur vier Einsätze vergangene Saison

Wie beide Zeitungen schreiben, sind sich die Verantwortlichen aus Braunschweiger und Berlin einig, was den Transfer angeht. Der 24-jährige Japaner soll für eine Saison von den Köpenickern an die Niedersachsen verliehen werden. Der einstige japanische Nationalspieler (zwei Einsätze für das A-Team) kam im Juli 2020 ebenfalls auf Leihbasis aus Yokohama in die Hauptstadt. Nach einem Tor und 16 Einsätzen in der Bundesliga waren die Berliner Bosse überzeugt und verpflichtete den Angreifer im Sommer 2021 für 900.000 Euro. In der abgelaufenen Saison lief es für Endo jedoch nicht so gut. Nur vier Mal – insgesamt nur 51 Minuten – durfte er ran.

Nun soll er bei der Eintracht mehr Spielzeit bekommen und seine Fähigkeiten unter Beweis stellen, die im Gegenzug dem Aufsteiger im Kampf um den Klassenerhalt helfen sollen. Bislang hat Peter Vollmann, Geschäftsführer Sport, sieben Transfers eingetütet. Zuletzt hatte der 64-Jährige betont, wie schwierig der Transfermarkt im Moment sei. Seine Hoffnung ruhte auf dem Trainingsauftakt der Erstligisten und dass einige Spieler merken, dass sie bei ihren Klubs keine Chance auf ausreichend Einsatzminuten haben. Genau so ein Fall ist Keita Endo. Der Klub möchte dem Vernehmen nach in der Transferperiode noch einen Spieler für die linke Außenbahn – das wäre Endo – sowie einen Stürmer und einen Innenverteidiger holen.