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Bestätigt: Rostock angelt sich Schröter – Vertrag bis 2024

osnapix

Auf der Suche nach weiteren Verstärkungen hat der F.C. Hansa Rostock in Morris Schröter investiert. Am späten Vormittag bestätigte die Kogge, dass der Flügelspieler aus Dresden an die Ostsee wechseln wird. Dort unterschrieb der 26-Jährige einen Vertrag bis 2024. Über die Ablösemodalitäten wurde Stillschweigen vereinbart – zuvor stand eine Summe von 100.000 Euro im Raum.

"Laufstark, schnell und variabel"

Sechs Jahre lang gehörte Morris Schröter in Zwickau praktisch zum Inventar. Doch nach 151 Drittliga-Spielen (17 Tore/25 Vorlagen) zog es den 26-Jährigen ins Unterhaus. Schon damals stand Hansa Rostock im Konkurrenzkampf zu Dynamo Dresden, um sich die Dienste des Angreifers zu sichern – und die SGD machte das Rennen. Auch nach dem Abstieg bleibt der Vertrag von Schröter gültig, doch beim Trainingsauftakt am Donnerstag wird schon nicht mehr in Dresden sein. Stattdessen läuft Schröter künftig für den F.C. Hansa Rostock auf.

"Morris passt mit seiner intensiven und sehr aktiven Spielweise sowie von seiner Mentalität sehr gut ins Team. Er ist laufstark, schnell und variabel auf der rechten Seite einsetzbar – sowohl offensiv als auch defensiv", verkündete Sportvorstand Martin Pieckenhagen, dass sich der Flügelspieler den Rostockern anschließt. An der Ostsee unterschrieb er einen Zwei-Jahres-Vertrag. Die neue Herausforderung nimmt Schröter zuversichtlich an: "Ich freue mich, auf meine Aufgabe hier in Rostock und auf die neue Saison – vor allem auf die Heimspiele im vollen Ostseestadion und die Stimmung, die mir natürlich bestens von meinen früheren Gastspielen bekannt ist."

Erfahrungen unter Härtel

Für Schröter ist es ein Wechsel im zweiten Anlauf. Spekulationen der "Bild"-Zeitung zufolge investieren die Rostocker rund 100.000 Euro in den Transfer. Der Flügelspieler, der auch im zentralen Mittelfeld auflaufen kann, kam in der vergangenen Saison auf 31 Zweitliga-Einsätze. Ein Tor und drei Vorlagen konnten den Dresdner Abstieg nicht verhindern.

Außerdem ist die Verbindung zu Cheftrainer Jens Härtel nicht neu – bereits in der Saison 2014/15 kamen die beiden in der Regionalliga beim 1. FC Magdeburg zusammen. Nun geht es mit der Nummer "11" in Rostock weiter: "In der ganzen Stadt und dem Bundesland, sieht man, dass Hansa der ganze Stolz der Region ist, dem will ich natürlich gerecht werden und meinen Teil dazu beitragen, dass wir eine erfolgreiche Saison spielen."