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Bielefeld hat Paderborner im Auge: Vasiliadis und Pröger im Fokus

© imago images / Poolfoto

Wildert die Arminia auf der Suche nach Bundesliga-Erfahrung ausgerechnet beim SC Paderborn? Wie der "Kicker" berichtet, sind Sebastian Vasiliadis und Kai Pröger in den Fokus des Erzrivalen gerückt und sollen den Kader des Aufsteigers verstärken. Das würde die Bielefelder aber wohl eine siebenstellige Summe kosten.

Griechischer Nationalspieler

Für den SC Paderborn erwies sich Sebastian Vasiliadis als echtes Schnäppchen, immerhin kam der zentrale Mittelfeldspieler im Sommer 2018 ablösefrei vom Drittliga-Zwölften aus Aalen an die Pader. Dort setzte er sich auf Anhieb als Stammspieler durch – und feierte mit sechs Toren und zehn Vorlagen am Saisonende den überraschenden Aufstieg in die Bundesliga. Inzwischen ist Vasiliadis aufgrund seiner Leistung in Ostwestfalen in den Fokus der griechischen Nationalmannschaft gerückt. Deswegen bemüht sich nun Arminia Bielefeld um den 22-Jährigen.

"Wir müssen der Mannschaft Qualität hinzufügen, dazu gehört auch Bundesliga-Erfahrung", erklärt DSC-Sportchef Samir Arabi im "Kicker", dass im aktuellen Kader nur vier Spieler über diese Erfahrung verfügen. Fabian Hartherz noch nicht eingerechnet. Vasiliadis wäre ein geeigneter Kandidat: Der Mittelfeldspieler stand in 32 von 34 möglichen Partien auf dem Platz, immer in der Startelf. Die volle Anzahl verpasste er nur aufgrund von zwei Gelbsperren. Weil der Vertrag des Deutsch-Griechen aber noch bis 2021 gilt, wäre eine Ablösesumme im siebenstelligen Bereich wohl fällig.

Auge auch auf Pröger

Günstig einkaufen, teuer verkaufen: Diese Methode hat sich in Paderborn bewährt. So auch bei Kai Pröger, dessen Ablösesumme im Frühjahr 2019 auf knappe 50.000 Euro geschätzt wird. Der Außenbahnspieler kam damals aus Essen an die Pader und soll nun ebenfalls im Fokus der Bielefelder stehen – weil Pröger zwei Tore und sieben Vorlagen in der Bundesliga gelangen. Jedoch soll die bevorstehende Verpflichtung von Christian Gebauer für die Außenbahn Vorrang haben, dort braucht Bielefeld einen Ersatz für Jonathan Clauss. Eine Rolle, die durchaus auch Pröger zuzutrauen wäre, der vor zwei Jahren noch in der Regionalliga kickte.