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Blitz-Abgang von Piotrowski? Fortuna stellt Profi für Gespräche frei

IMAGO / Moritz Müller

Nach zwei Jahren scheinen sich die Wege von Jakub Piotrowski und Fortuna Düsseldorf überraschend zu trennen. Wie die Rheinländer am Mittwoch vermeldeten, fehlte der Mittelfeldspieler beim Vormittagstraining, weil er für Gespräche mit einem anderen Klub freigestellt wurde.

"Ein attraktives Angebot erhalten"

"Kuba ist mit dem Wechselwunsch auf uns zugekommen. Unsere finanziellen Vorstellungen wurden erfüllt und sind auch bereits geregelt. Somit steht nur der erfolgreiche Medizincheck und die Einigung mit dem Spieler aus. Es handelt sich um einen Klub aus dem Ausland", zitierte der Verein Klaus Allofs, Vorstand Sport, bei twitter.

Dieser Schritt des Vereins scheine "im ersten Moment unverständlich, weil wir eigentlich keinen Spieler abgeben wollten. Aber wir haben ein attraktives Angebot erhalten, wodurch sich auch für uns neue Möglichkeiten bieten, wie wir uns verbessern können", erklärt der 65-Jährige den Schritt des Vereins. Wer der neue Klub des einstigen polnischen Nachwuchs-Nationalspielers werden wird, teilten die Düsseldorfer – wie üblich – nicht mit.

45 Spiele für Düsseldorf

Piotrowski war im Sommer 2020 vom belgischen Erstligisten KRC Genk zur Fortuna gewechselt. In den vergangenen beiden Jahren stand er bei insgesamt 45 Pflichtspielen für die Düsseldorfer auf dem Platz. Ihm gelangen dabei ein Treffer und drei Vorlagen. In der frisch angelaufenen Spielzeit kam er bislang in zwei Einsätzen nur auf 13 Einsatzminuten. Der Vertrag des Rechtsfußes bei der Fortuna läuft noch bis 2024.

Sollte Piotrowski, wovon im Moment sehr stark auszugehen ist, die Fortunen verlassen, wäre er der achte Abgang in diesem Transferfenster und der dritte, für den der Verein vom aufnehmenden Klub eine Ablösesumme erhält. Zuvor waren schon Khaled Narey (1,5 Millionen Euro/PAOK Saloniki) und Lex-Tyger Lobinger (200.000 Euro/1. FC Kaiserslautern) gegen eine Zahlung gegangen.