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Bochum-Trainer Neururer: "Der VfL steigt nicht ab!"

Sportlich läuft es für den VfL Bochum zurzeit nicht rund. Nach nur sechs Punkten aus den vergangenen neun Spielen sind die Bochumer den Abstiegsrängen gefährlich nahe gekommen. Auf Platz 15 stehend, beträgt der Vorsprung auf den Abstiegs-Relegationsplatz zwei Punkte. Aktuell sieht VfL-Trainer Peter Neururer in den aktuellen Leistungen seiner Mannschaft dennoch keinen Absturz. "Die Lage in der vergangenen Saison war viel dramatischer. Und ich allein kann nicht den Umschwung bewirken. Das können wir nur alle zusammen, indem wir gewinnen. Ich erwarte, dass wir Freitag in Aalen die Wende einläuten", nimmt der 58-Jährige seine Spieler in die Pflicht. Überschätzt habe er seine Mannschaft im Vorfeld der Spielzeit nicht, so Neururer, eher die Liga. "In der Hinrunde haben wir in Fürth gewonnen und Spitzenreiter Köln geschlagen. Jetzt sind wir in eine Negativ-Spirale gekommen, andere Klubs dafür in eine positive."

"Ich bin felsenfest davon überzeugt, dass wir da unten rauskommen"

Die Aufgabe des Klubs sei es nun, dafür zu sorgen, "dass das Pendel wieder zur richtigen Seite für uns ausschlägt. Wir arbeiten genauso weiter wie bisher." Hoffnung auf einen Aufwärtstrend ziehe er aus einem emotionalen und aufrüttelnden Gespräch mit dem Team nach der 0:2-Heimniederlage gegen Greuther Fürth. Das große Problem beim VfL ist die momentane Harmlosigkeit der Offensive. Vier Tore gelangen in den letzten neun Spielen. "Wir gelten zwar als Spitzen-Mannschaft, haben aber einen Etat wie ein Klub aus dem Mittelfeld. Dann ist die Qualität der Spieler eben auch nur so…", erklärt der ehemalige Bundesliga-Trainer die Lage. Dennoch ist er vom Klassenerhalt überzeugt: "Noch ist alles reparabel. Ich bin felsenfest davon überzeugt, dass wir da unten rauskommen. Der VfL steigt nicht ab!" Den ersten Schritt kann der VfL am Freitag machen, dann gastiert die Mannschaft beim Tabellenzehnten VfR Aalen.