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Braunschweig holt Benkovic für die Innenverteidigung

imago images / Marco Canoniero

Zweitliga-Schlusslicht Eintracht Braunschweig hat kurz vor der Schließung des Transferfensters noch einmal zugeschlagen und Filip Benkovic vom italienischen Erstligisten Udinese Calcio ausgeliehen. Der kroatische Innenverteidiger wurde zuletzt regelmäßig verliehen und hofft nun auf eine erfolgreiche Zeit bei den Niedersachsen. 

Benkovic soll die Defensive stabilisieren

Celtic Glasgow, Bristol City, Cardiff City und OH Leuven. So hießen die letzten Stationen, bei denen der eigentlich bei Leicester City unter Vertrag stehende Filip Benkovic als Leihspieler aktiv war, ehe er im Januar fest zu Udinese Calcio wechselte. Für den italienischen Erstligisten brachte es der 25-jährige kroatische Innenverteidiger seitdem allerdings auch nur auf zwei Ligaspiele, weswegen er nun bei Eintracht Braunschweig – ebenfalls leihweise – auf weitere Spielpraxis hoffen darf.

"Mit Filip konnten wir einen Spieler verpflichten, der unsere Defensive weiter stabilisieren soll. Mit seiner Körpergröße von 194 cm wird er uns auch in der Luft bei Standardsituation helfen. Insgesamt bringt er vieles an Qualitäten mit, die wir im Abwehrbereich noch gesucht haben", gibt sich BTSV-Geschäftsführer Sport, Peter Vollmann, jedenfalls hoffnungsvoll, eine echte Verstärkung für das Schlusslicht der 2. Liga gefunden zu haben.

"Bin wirklich froh, dass ich jetzt in Braunschweig bin"

Der bei Dinamo Zagreb ausgebildete Benkovic lässt in einem ersten Statement jedenfalls kein Zweifel daran, dass er das in ihn gesetzte Vertrauen gerne zurückzahlen würde. "Ich bin wirklich froh, dass ich jetzt in Braunschweig bin. Dieser Verein hat eine tolle Geschichte. Ich werde auf dem Rasen mein Bestes für die Eintracht geben und freue mich auf die kommende Zeit bei den Löwen", so der Innenverteidiger.

Bei den Niedersachsen könnte er in den kommenden Wochen genügend Möglichkeiten bekommen, um sich auszuzeichnen. Mit 15 Gegentreffern in sechs Spielen stellen die Löwen derzeit die zweitschlechteste Defensive der Liga und würden das sicherlich nur allzu gerne bereits am Freitagabend im Heimspiel gegen den 1. FC Nürnberg ändern.