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BTSV will gegen SCP nachlegen: "Ausgangsposition für uns nutzen"

IMAGO / pmk

Mit dem Schwung des 4:0-Erfolgs gegen den VfL Osnabrück empfängt Eintracht Braunschweig am Freitag (18.30 Uhr) den SC Paderborn. Was Trainer Daniel Meyer von seinen Profis erwartet und welchen Knackpunkt er im Duell gegen die Ostwestfalen ausgemacht hat.

"Nicht so viel Ruhe wie gegen Osnabrück"

BTSV-Coach Daniel Meyer sprach auf der Pressekonferenz von einer "wichtigen Woche", die am Freitag eingeläutet wird. Es ist das erste von nur noch sechs Spielen in dieser Saison. Drei Punkte liegen die Niedersachsen vor dem Konkurrenten aus Osnabrück, der aktuell auf dem Abstiegs-Relegationsplatz liegt. "Es wird wichtig sein, die Ausgangsposition, die wir uns erarbeitet haben, jetzt weiter für uns zu nutzen", betonte Meyer. Es gelte nun, "sich für die letzten Begegnungen entsprechend zu positionieren", so der 41-Jährige, der im Sommer den Trainerposten übernommen hatte. "Für den Kopf war es unheimlich wichtig, dass wir nach der Niederlage in Hamburg sofort wieder die Stabilität zeigen konnten, die wir zuvor an den Tag gelegt haben. Das ist eine ganz wichtige Qualität von uns gewesen."

Diese soll nun auch gegen die Paderborner gezeigt werden, um wieder zu punkten. Die Ostwestfalen seien nach einem holprigen Saisonstart "mittlerweile sehr stabil unterwegs. Die Grundelemente, die Steffen Baumgart da eingezogen hat, sind immer noch erkennbar". Er erwartet einen Gegner, der "viel presst, viel unterwegs ist, eine hohe Spielintensität an den Tag legt und über die Umschaltmomente kommt. Darauf müssen wir uns einstellen. Das ist ein sehr formstarkes Team". Deshalb ist Meyer klar, dass seine Spieler "bestimmt nicht so viel Ruhe haben, wie es zwischendurch in Osnabrück der Fall war".

Drei Spieler fehlen

Der SCP besteche auch durch sein Umschaltspiel und "viele tiefe Läufe, eben aus dem Umschaltspiel heraus oder mit langen Bällen, die Srbeny behauptet". Ein Knackpunkt im Spiel gegen den Erstliga-Absteiger werde es sein, zu verhindern, "dass sie Tempo im Rücken unserer Abwehr aufnehmen. Wir wollen diese Umschaltsituationen frühzeitig unterbinden. Das wird sehr wichtig sein, um gegen Paderborn erfolgreich zu bestehen". Beim Versuch, den zweiten Sieg in Folge einzufahren, müssen die Braunschweiger auf Niko Kijewski, Nico Klaß und Jannis Nikolaou verzichten, der nach einem positiven Coronabefund in Quarantäne ist.