Bremen: Schmerzgrenze für Agu-Verkauf definiert
Wider Willen freundet sich Werder Bremen offenbar mit dem Gedanken an einen vorzeitigen Abschied von Defensivspieler Felix Agu an. Medienberichten zufolge hat der Absteiger inzwischen eine Schmerzgrenze für einen Verkauf des Abwehrtalents festgelegt.
Angebote ab drei Millionen mit Chancen
Laut Informationen der Bild-Zeitung würde Werder den früheren U21-Nationalspieler für eine Ablöse von mindestens 3,0 Millionen Euro ziehen lassen. Der 21-Jährige, der vor der vergangenen Saison ablösefrei vom damaligen Zweitligisten VfL Osnabrück an die Weser gekommen war, hat bei den Norddeutschen noch einen Vertrag bis 2024.
Ein Verkauf Agus widerstrebt Bremens sportlichen Planungen allerdings zutiefst. Denn in den Überlegungen des neuen Trainers Markus Anfang spielt der gebürtige Osnabrücker derzeit noch eine wichtige Rolle. Allerdings würde der Gewinn aus einem Transfer des linken Außenverteidigers den finanziellen Spielraum der Hanseaten nach dem Absturz aus der höchsten deutschen Spielklasse spürbar erweitern. Entsprechend sind Bremen in der Personalie geradezu die Hände gebunden.
Nach 15 Einsätzen während seiner Debüt-Saison im Oberhaus mit einem Tor erwartet Bremens Sportdirektor Frank Baumann schon in Kürze konkrete Angebote für Agu. Zuletzt kursierten bereits Spekulationen sowohl aus der Bundesliga als auch aus der englischen Premier League.