Bremen: Kapitän Toprak möchte seine HSV-Bilanz weiter verbessern

Die womöglich bestbesetzte 2. Bundesliga aller Zeiten freut sich am Sonntag auf ein weiteres Highlight: im 110. Nordderby treffen mit dem Hamburger SV (2. Platz) und den SV Werder Bremen (Tabellenführer) Jäger und Gejagter im direkten Duell aufeinander, an Brisanz dürfte das Spiel also wohl kaum zu übertreffen sein. SVW-Kapitän Ömer Toprak verspürt bereits eine gewisse Vorfreude und möchte seine positive Bilanz gegen die Rothosen weiter ausbauen. 

Toprak möchte eigene Statistik gegen den HSV "positiv weiterführen"

Den Rekord an in Serie gewonnenen Ligaspielen wird der SV Werder Bremen nach dem Unentschieden gegen den FC Ingolstadt nun zwar vorerst nicht mehr knacken, dennoch hätte ein Erfolg am Sonntag (13.30 Uhr) für die Hansestädter noch einmal eine ganz besondere Bedeutung. Schließlich treffen die Grün-Weißen im 110. Nordderby auf den Hamburger SV, der in der Tabelle nur einen Platz sowie einen Punkt hinter dem Spitzenreiter von der Weser steht. Mehr Brisanz geht kaum. Entsprechend groß ist die Vorfreude im Lager des Tabellenführers, für den Kapitän Ömer Toprak nach seiner Verletzungspause beim Hinspiel erstmals im Derby die Fußballschuhe schnüren wird.

"Wenn du in Bremen lebst, kommst du nicht daran vorbei, dass dich die Leute erinnern, dass Derby ist. Ich werde natürlich auch darauf angesprochen: 'Gegen den HSV müsst ihr gewinnen.' Diese Konfrontation ist gut und hilft, die Stimmung und Konzentration aufzubauen", beschreibt der Abwehrchef im Interview mit den Vereinsmedien die Vorfreude in der Stadt und weiß auch um seine persönliche Bilanz gegen die Hamburger. Immerhin konnte Toprak in seiner Zeit beim SC Freiburg, Bayer Leverkusen und Borussia Dortmund in 16 Duellen mit dem HSV zehnmal als Sieger vom Platz gehen. "Am liebsten soll die Statistik positiv weitergeführt werden. Ich habe sehr oft in Hamburg gespielt und weiß, wie es sich anfühlt, dort zu gewinnen", so der 32-Jährige.

Ergebnis bedeutend für den Aufstiegskampf

Toprak ist allerdings auch bewusst, dass der Gegner - wie auch die Bremer - nicht von ungefähr in diesem Kalenderjahr noch ungeschlagen ist. "Die acht Spiele ohne Niederlage sollten uns Selbstvertrauen geben, aber wir wissen, dass da ein Gegner steht, der ähnlich gut in Form ist. Da wird es um Kleinigkeiten gehen. Wir müssen 90 Minuten hart und konzentriert arbeiten." Entscheidend sei letztlich vor allem, wer im Nordderby dann on point bereit sei. Der Sieger, sollte es nicht mit einem Remis enden, dürfte letztlich einen großen Schritt nach vorne im Aufstiegskampf und Richtung Bundesliga-Rückkehr machen.

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