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BTSV kommt gegen Fürth an die Grenzen: "Wir waren heute chancenlos"

IMAGO / Zink

Ohne Punkte musste Eintracht Braunschweig die Heimreise antreten: Beim 0:3 gegen das Spitzenteam Greuther Fürth gab es für die Niedersachsen nichts zu holen. Dementsprechend klar fielen auch die Analysen der Beteiligten aus.

"Keine Normalform"

"Wir waren heute chancenlos. Den Qualitätsunterschied müssen wir anerkennen – man hat gesehen, dass ein Aufstiegsaspirant gegen einen Abstiegskandidaten gespielt hat." So deutlich fiel die Spielanalyse von Daniel Meyer aus – es hat Seltenheitswert im Fußball. Doch was sollte der Trainer der Braunschweiger Eintracht nach dem 0:3 bei Greuther Fürth auch anderes sagen? Bereits nach 33 Minuten war das Spiel durch die Treffer von Sebastian Ernst (9.) , Branimir Hrgota (18./Elfmeter) und Havard Nielsen entschieden.

"In der ersten Halbzeit haben wir es nicht gut gemacht, obwohl die Raumaufteilung ganz in Ordnung war. Wir sind jedoch nicht in die Zweikämpfe gekommen, weshalb Fürth ungehindert Ihr Kombinationsspiel aufziehen konnte", erklärte Meyer die Gründe für das einseitige Duell. Mittelfeldspieler Felix Kroos habe das Gefühl gehabt, "dass wir nicht die Normalform an den Tag legen konnten". Auch wenn die Niedersachsen um die Stärke des Gegners wissen, der weiterhin vom Aufstieg in die erste Liga träumen darf: Der BTSV müsse es "trotzdem deutlich besser machen und zeigen, dass wir im Abstiegskampf sind. Das haben wir heute vermissen lassen", kritisierte Kroos.

"Wird sofort bestraft"

Die beste Chance für die Gäste hatte Dong-won Ji nach 36 Minuten. Doch der Abschluss des Angreifers ging am Tor des Gegners vorbei. Gefährlicher wurden die Gäste im Anschluss nicht mehr, hatten stattdessen Glück, dass es nicht noch weitere Gegentreffer gab. Zu viele Räume hatten die Braunschweiger den effizienten Fürthern angeboten. "Gegen eine derartige Spitzenmannschaft wird das sofort bestraft. Man hat heute den Qualitätsunterschied gesehen", sagte Eintracht-Schlussmann Jasmin Fejzic, der mehrfach parieren musste.

Nach der zweiten Niederlage aus den vergangenen neun Partien beträgt der Vorsprung auf den Abstiegs-Relegationsplatz aber weiterhin vier Punkte. Allerdings hat der VfL Osnabrück noch ein Spiel in der Hinterhand, ist erst am Mittwochabend gefordert. Gewinnt der Konkurrent in Paderborn wird es für den BTSV wieder sehr ungemütlich.