Bundesliga übertroffen: Zweitliga-Stadien voller als das Oberhaus

Die beste 2. Bundesliga aller Zeiten wurde ihrem Ruf am vergangenen Spieltag gerecht: 284.643 Zuschauer strömten in die neun Zweitliga-Stadien, in denen die Partien ausgetragen wurden - und damit erstmals in der Historie mehr, als in der Bundesliga.

Bundesliga hat nur 261.099 Zuschauer

Ob am Millerntor oder am Valznerweiher, ob auf Schalke oder an der Ostsee - die Zweitliga-Stadien waren am vergangenen Spieltag prall gefüllt. Auch dank zahlreicher Auswärtsfahrer wie im Falle des Hamburger SV oder dem 1. FC Kaiserslautern. Und nicht zuletzt natürlich wegen den 17.000 FCM-Fans, die nach Berlin reisten. Im Schnitt bedeutete das rund 32.000 Zuschauer pro Partie, was schon allein an manchen Standorten das Doppelte vom theoretischen Fassungsvermögen darstellt. Da kann nicht einmal die Bundesliga mithalten.

Zum Vergleich: Während insgesamt 284.643 Fans im Unterhaus unterwegs waren, so zählte das Oberhaus nur 261.099 Besucher. Erstmals in der Geschichte konnte die 2. Bundesliga somit das Interesse am Erstliga-Fußball überbieten. Spitzenzahlen erreichten die Veltins-Arena (60.542 Zuschauer), das Olympiastadion (52.652 Zuschauer) und das Max-Morlock-Stadion (35.462 Zuschauer). Auch in der Ursapharm-Arena an der Kaiserlinde Elversberg waren 8.026 Fans zu Gast.

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