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Co-Kapitän Holtby verlängert in Kiel: "Er übernimmt Verantwortung"

© IMAGO / Eibner

Lewis Holtby zählt zu den erfahrenen Führungsspielern bei der KSV Holstein. Diese Rolle soll der Co-Kapitän auch in Zukunft weiterhin an der Förde ausfüllen. Der auslaufende Vertrag des 31-Jährigen wurde bis 2024 verlängert.

"Geht mit klarer Stimme voran"

Holstein Kiel ist die neune Station in der Karriere von Lewis Holtby. Dort ist der zentrale Mittelfeldspieler seit dem vergangenen Sommer heimisch geworden, sodass er sich auch eine Zukunft an der Förde vorstellen kann. "Ich habe mich hier vom ersten Tag an total wohl gefühlt. Daher freue ich mich sehr, den Weg der KSV gemeinsam mit dieser Mannschaft weitergehen zu dürfen", verkündet der 31-Jährige nun im Rahmen seiner Vertragsunterschrift, mit der er seinen auslaufenden Vertrag um ein Jahr verlängert. Nach 26 Pflichtspielen für die KSV ist somit noch lange nicht Schluss.

"Lewis Holtby gehört zu den erfahrenen Säulen unserer Mannschaft", freut sich auch KSV-Sportgeschäftsführer Uwe Stöver über den Verbleib des Führungsspielers. Der Kaderplaner betont: "Er übernimmt als Co-Kapitän und Mitglied des Mannschaftsrates Verantwortung und geht mit einer professionellen Einstellung und mit klarer Stimme voran." Bislang steuerte Holtby außerdem einen Treffer und fünf Vorlagen zum sportlichen Erfolg der Kieler bei. Seit Marcel Rapp als Cheftrainer übernahm, ist der 31-Jährige gesetzt. "Wir sind überzeugt, dass Lewis auch über diese Saison hinaus als wichtiger Teil unserer Mannschaft helfen wird, unsere Ziele zu erreichen", so Stöver.

Stationen in Deutschland und England

Holtby blickt auf eine bewegte Karriere zurück, die bei Alemannia Aachen begann. In der Bundesliga lief er anschließend für Schalke, Bochum, Mainz und Hamburg auf, während er in England auf Einsätze für Tottenham, Fulham und die Blackburn Rovers zurückschauen kann. Insgesamt absolvierte er 200 Bundesliga- und 84 Zweitliga-Spiele, sowie 38 Einsätze in der Premier League und 54 Spiele in der zweithöchsten Spielklasse der Briten. In Kiel geht es jetzt weiter.