Darmstadt: Aufstieg bleibt nur ein Elefant im Raum
Bei Aufstiegsaspirant Darmstadt 98 bleibt das Thema Bundesliga-Rückkehr einfach nur ein Elefant im Raum. Trotz nur eines Punktes Rückstand auf Spitzenreiter Schalke 04 und inzwischen 13 Spielen in mehr als vier Monaten nacheinander ohne Niederlage ließ Trainer Florian Kohfeldt auch vor dem Gastspiel am Freitag bei Abstiegskandidat Dynamo Dresden keine Silbe zu den Oberhaus-Ambitionen der Hessen verlauten.
"Wird kein Selbstläufer"
Vielmehr rätselte Coach auf der Spieltags-Pressekonferenz über die auch schon fünf Spiele während Durststrecke seiner Mannschaft in fremden Stadien. Warum die "Lilien" in Auswärtsspielen fast schon doppelt so viele Gegentore (16) kassiert haben wie in Heimspielen (neun), „weiß ich nicht“, sagte Kohfeldt: "Wir machen es so, wie wir es sonst auch machen, und bereiten uns bestmöglich vor."
Zudem zeigte der 43-Jährige vor den seit vier Runden sieglosen Gastgebern mehr als nur höflichen Respekt. "Dynamo ist ein sehr unangenehmer Gegner, der sich in der Winterpause ein wenig runderneuert hat. Sie haben Qualität dazu geholt und zeichnen sich durch eine mutige Spielweise aus. Das wird kein Selbstläufer", warnte Kohfeldt vor dem sächsischen Aufsteiger.
"Dresden bei Flutlicht ist Fußball-Romantik pur"
Der gebürtige Siegerländer stellte seine Mannschaft, die das Hinspiel am heimischen Böllenfalltor 2:0 gewonnen hatte, auch auf eine aus seiner Sicht „besondere Stadionatmosphäre“ ein: "Dresden bei Flutlicht ist für mich Top Five in Deutschland. Was auf uns zukommt, ist Fußball-Romantik pur", meinte Kohfeldt.