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DFB-Pokal: Erstrunden-Duelle werden am 15. Juni gelost

© imago/Szyza

Nach der Saison ist vor der Saison: Am 15. Juni wird die erste Runde des DFB-Pokals ausgelost, die dann zwischen dem 9. und 12. August stattfindet. Zuvor werden am "Finaltag der Amateure" noch sämtliche Teilnehmer aus den Landespokal-Endspielen ermittelt. Wie immer sind auch Zweitligaduelle möglich.

Das "ganz große Los"

64 Mannschaften, zwei Lostöpfe, eine Losfee und die Hoffnung der ganz kleinen Klubs auf den großen Wurf. Während sich Amateurvereine stets Bayern München, Borussia Dortmund oder Schalke 04 wünschen, fürchten die Zweitligisten oftmals eben jene Lose. Denn überlicherweise werden zwei Lostöpfe zu je 32 Mannschaften gebildet. Das heißt, die Top 32 bilden alle Bundesliga-Mannschaften und die Zweitliga-Klubs bis einschließlich des 14. Tabellenplatzes. Der zweite Lostopf besteht aus den Landespokal-Siegern und den acht übrigen Profi-Mannschaften – in diesem Jahr also alle Klubs vom SV Sandhausen (15. Platz in der 2. Bundesliga) bis hin zum Halleschen FC (4. Platz in der 3. Liga).

Zweitliga-Duelle möglich

Positiv für die Profis: Immerhin genießen sie damit automatisch das Heimrecht in der ersten Pokal-Runde. Was das im Umkehrschluss allerdings bedeutet, hat beispielsweise die SpVgg Greuther Fürth in diesem Pokaljahr kennengelernt – den Kleeblättern wurde als erster Klub über dem Abstiegsstrich der 2. Liga Borussia Dortmund als Gegner zugelost. Zwar hätten sich die Fürther beinahe selbst übertroffen und den Favoriten rausgeworfen, es hätte aber auch leichtere Lose gegeben. Direkte Zweitligaduelle zwischen den Aufsteigern aus Osnabrück und Karlsruhe mit dem Hamburger SV oder oder dem FC Erzgebirge Aue sind derweil ebenso nicht ausgeschlossen.