DFB-Sportgericht: Dynamo Dresden muss 140.440 Euro zahlen

Die SG Dynamo Dresden muss erneut eine hohe Geldstrafe zahlen. Das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) sprach ein Urteil in vier Fällen aus, das sich auf insgesamt 140.440 Euro erstreckt. Der Verein akzeptierte das Strafmaß.

Pyrotechnik, Auseinandersetzungen, Vandalismus

Dynamo muss blechen. In den vergangenen Wochen und Monaten sorgten mehrere Vorfälle abseits des Rasens für Ärger, der nun zulasten der SGD geht. Das DFB-Sportgericht urteilte über vier verschiedene Vorkommnisse, was zu einer Gesamtstrafe in Höhe von 140.440 Euro führt. Ein Großteil dieser Summe ergibt sich aus den Vorfällen, die sich beim Auswärtsspiel in Kiel ereigneten. Mindestens 86 pyrotechnische Gegenstände wurden abgebrannt, sowie neun Raketen abgeschossen. Hinzu kommt eine Spielunterbrechung von etwa vier Minuten, die ebenfalls geahndet wird - und somit wurden dafür schon 91.140 Euro fällig.

Weitere Strafen gab für das Abbrennen von mindestens 23 pyrotechnischen Gegenständen im Auswärtsspiel beim 1. FC Magdeburg, was 38.300 Euro der Gesamtsumme ausmacht. Wegen "einzelnen körperlichen Auseinandersetzungen" im Spiel bei Hertha BSC werden weitere 8.000 Euro fällig. Und obendrauf kommen noch 3.000 Euro für Vandalismus im Stadion der SV Elversberg seitens der Dresdner Anhänger. Ein Drittel der Gesamtsumme - also rund 46.000 Euro - kann die SGD in sicherheitstechnische oder gewaltpräventive Maßnahmen investieren, was gegenüber dem DFB nachzuweisen ist. Der Verein stimmte allen Urteilen zu.

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