DFB-Sportgericht: Hamburger SV muss 92.850 Euro zahlen

Das Derby zwischen dem Hamburger SV und dem FC St. Pauli endete im Dezember mit einem 2:2-Remis. Auf den Rängen wurde das Stadtduell durch einen enormen Einsatz von Pyrotechnik begleitet. Die Geldstrafe für den Hamburger SV erreichte beinahe einen sechsstelligen Bereich.

146 pyrotechnische Gegenstände

Die Anhänger des Hamburger SV zeigten im Derby ein unsportliches Verhalten durch das Abbrennen von Pyrotechnik. Das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) ahndete den Einsatz von mindestens 146 pyrotechnischen Gegenständen auf den Rängen. In der 46. Spielminute kam es aufgrund der starken Rauchentwicklung zu einer etwa zweiminütigen Spielunterrbechung, was ebenfalls in die Strafbewertung einfloss. Insgesamt wird eine Geldstrafe in Höhe von 92.850 Euro fällig. Bis zu 30.950 Euro kann der HSV für sicherheitstechnische oder gewaltpräventive Maßnahmen, was gegenüber dem DFB nachzuweisen ist. Der Verein stimmte dem Urteil bereits zu.

Schaltfläche "Zurück zum Anfang"