DFB-Sportgericht: Strafen für St. Pauli, Osnabrück und Kiel

Das Hamburger Stadtderby kommt dem FC St. Pauli im Nachhinein noch teuer zu stehen. Wie der Deutsche Fußball-Bund (DFB) nun mittgeteilt hat, muss der Kiezklub aufgrund zahlreicher Verfehlungen seiner Anhänger eine Strafe in Höhe von 117.250 Euro zahlen. Auch der VfL Osnabrück und Holstein Kiel wurden vom Sportgericht des DFB mit Strafen belegt. 

Sechsstellige Strafe für den FC St. Pauli

In einem irren Spiel hatte sich der FC St. Pauli am 29. Spieltag dem großen Hamburger Rivalen mit 3:4 geschlagen geben müssen. "Irre" war auch das, was die Fans des Kiezklubs auf der Tribüne veranstalteten. Bereits vor Anpfiff brannten 111 Bengalische Feuer im Gästeblock, aus dem auch eine Rakete Richtung Spielfeld geschossen wurde. Ähnlich verhielt sich das Ganze zur Halbzeitpause, so dass der zweite Spielabschnitt erst mit einer Verspätung angepfiffen werden konnte. Die Konsequenz für das Fehlverhalten wurde nun vom Sportgericht des DFB festgelegt. Demnach muss der FC St. Pauli 117.250 Euro bezahlen, kann 40.000 Euro davon aber immerhin für sicherheitstechnische oder gewaltpräventive Maßnahmen verwenden.

Strafen wurden aber auch gegen den VfL Osnabrück und Holstein Kiel ausgesprochen. Fans der Niedersachsen hatten vor dem Spiel bei Viktoria Köln am 20. Mai 80 Rauchkörper abgebrannt, was ihren Verein nun 28.000 Euro kostet. In der Strafentabelle der 3. Liga klettert der VfL Osnabrück damit nachträglich noch auf Rang 4. Auch die Kieler Fans hatten gezündelt. Sowohl gegen Eintracht Braunschweig am 17. Februar, als auch gegen Fortuna Düsseldorf am 6. Mai. Zusätzlich sei außerdem ein Bierbecher in Richtung eines Düsseldorfer Spielers geflogen. Holstein Kiel muss für die Vergehen eine Strafe in Höhe von 19.400 Euro zahlen.

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