• Facebook
  • Twitter

DFB-Urteil: Geldstrafen für Nürnberg, Bochum und Aue

© Ulrich

Das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) verurteilte die Zweitligisten Erzgebirge Aue und VfL Bochum aufgrund unsportlichen Verhaltens ihrer Anhänger zu Geldstrafen. Absteiger Nürnberg muss infolge mehrerer Vorfälle sogar noch um einiges tiefer in die Tasche greifen.

DFB bittet VfL und FCE zur Kasse

Der Einsatz von Pyrotechnik ist für viele Anhänger der Fanszene elementarer Bestandteil des Supports – auch anschließende Geldstrafen durch den DFB gehören fast schon zum Tagesgeschäft. Nun erwischte es die Zweitligisten aus Bochum und Aue. Laut einer DFB-Mitteilung muss der VfL 7.200 Euro, der FC Erzgebirge 2.400 Euro zahlen.

Im Falle der Sachsen wird das Abbrennen von pyrotechnischen Gegenständen bei der Begegnung gegen Bochum am 28. April 2019 bestraft. Die Ruhrgebietler werden hingegen für das Abbrennen entsprechender Materialien im Rahmen der Partie beim FC St. Pauli am 12. Mai 2019 belangt.

FCN: Protest gegen Montagsspiele wird teuer

Ebenfalls zahlen muss Bundesliga-Absteiger Nürnberg. Das DFB-Sportgericht verurteilte die Franken für gleich mehrere Vergehen. "Unsportliches Verhalten der Anhänger" sei demnach beim Protest gegen die Montagsspiele während der Partie gegen Borussia Dortmund am 18. Februar 2019 beobachtet worden. Vonseiten der Nürnberger Anhänger wurden "mindestens zehn Rauchtöpfe gezündet. Außerdem wurden in der 13., 41. und 45. Minute jeweils zahlreiche schwarze tennisballgroße Bälle auf das Spielfeld geworfen."

Weiterhin ahndet das Sportgericht das Abbrennen pyrotechnischer Gegenstände bei den Auswärtsspielen in Hannover am 9. Februar 2019 sowie in Stuttgart am 6. April 2019. Insgesamt beläuft sich die zu zahlende Summe auf 39.000 Euro. Die drei Vereine stimmten den Urteilen bereits zu, damit sind diese rechtskräftig.