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Diamantakos zurück im Kader: "Wahrheit liegt auf dem Trainingsplatz"

© imago images / Sven Simon

Zum Kellerduell zwischen dem FC St. Pauli und der SG Dynamo Dresden kommt es schon zur Eröffnung des kommenden Spieltages am Freitag. Dabei wird FCSP-Trainer Jos Luhukay auch wieder auf Dimitrios Diamantakos und Henk Veerman zurückgreifen, die in unterschiedlichen Rollen bei der 1:2-Niederlage gegen Kiel im Fokus standen.

"Er ist im Kader"

Mit jeweils sechs Toren sind Dimitrios Diamantakos und Henk Veerman die Top-Torschützen des FC St. Pauli, gemeinsam haben sie dadurch rund 46 Prozent aller Hamburger Tore überhaupt geschossen. Bei der 1:2-Niederlage gegen Holstein Kiel fehlte der griechische Stürmer trotzdem, weil er nach Vereinsangaben seine "Unzufriedenheit zu sehr zur Schau gestellt" habe. "Die Wahrheit liegt auf dem Trainingsplatz. Wenn die Einstellung stimmt, kann sich jeder anbieten", ließ Cheftrainer Jos Luhukay nach einer intensiven Trainingswoche jetzt Gnade walten, sodass feststeht: "Das hat Dimi in den letzten drei Tagen getan. Er ist im Kader."

Luhukay tröstet Veerman

Dazu wird dann auch wieder Henk Veerman gehören, der in Kiel den Doppelpack verpasste – in letzter Minute verschoss der Niederländer einen Elfmeter, der Punktgewinn blieb aus. "Henk war wegen seines verschossenen Elfmeters nicht zu trösten", berichtet Luhukay, der mit dem Stürmer nach der Partie ein Gespräch führte. "Er hat gesagt: 'Das war mein Fehler. Mein Tor nützt da wenig'", erzählt der Niederländer von seinem Landsmann, den er daraufhin wieder aufbauen musste: "Ich habe ihm gesagt: 'Schieß ruhig den nächsten rein'". Am besten schon im Kellerduell mit der SG Dynamo Dresden, das am Freitagabend ansteht. Im Falle einer Niederlage droht den Kiezkickern nämlich sogar der direkte Abstiegsplatz. Und Dresden säße den Hamburgern dann direkt im Nacken.