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Die wichtigsten Spiele des 7. Spieltages

© imago images / Jan Huebner

Der Saisonstart ist vorbei, die Zweite Liga geht über in den Regelbetrieb. Ausreden gibt es nun keine mehr. liga2-online.de wirft einen Blick auf den 7. Spieltag und die wichtigsten Partien an diesem Wochenende.

Kiel gegen Hannover

Gleich am Freitag kommt es an der Kieler Förde zum Krisengipfel zwischen den Störchen und Hannover 96. Beide Teams finden sich nach dem Saisonstart am falschen Ende der Tabelle wieder. Holstein zog bereits die Reißleine und beurlaubte Neu-Trainer Andreas Schubert nach sieben Pflichtspielen. Ole Werner aus der U23 rückte interimsweise nach und kann sich im Flutlichtspiel gleich als Dauerlösung empfehlen. Größte Baustelle ist dabei der Angriff, mit mageren fünf Toren stellen die Störche die harmloseste Offensive der Liga.

Sturmprobleme plagen auch die Hannoveraner, nach zwei Niederlagen ohne eigenen Treffer steigt der Druck auf 96-Trainer Slomka. Mit Nürnberg und Dresden warten zudem zwei weitere schwere Aufgaben auf die 96er. Nur ein Sieg dürfte dem Bundesliga-Absteiger helfen, das gilt jedoch auch für die Kieler.

Wiesbaden gegen Bielefeld

Ähnlich schwach starte auch der Aufsteiger Wehen Wiesbaden in die Saison. Die Mannschaft von Rüdiger Rehm wartet weiter auf den ersten Saisonsieg und verschenkte zuletzt in Fürth erneut eine Führung.

Ganz anders sieht es beim kommenden Gegner der Hessen aus, Arminia Bielefeld kommt ungeschlagen in die Brita-Arena. Die Mannschaft von Uwe Neuhaus wird ihrer Rolle als Geheimfavorit im Aufstiegsrennen mehr als gerecht. So trifft am Samstag die beste Offensive auf die schlechteste Defensive der Liga. Rüdiger Rehm wird gegen seinen ehemaligen Arbeitgeber alle taktischen Register ziehen müssen, um Klos, Voglsammer und Co. zu stoppen. Der Arminia winkt hingegen mit einem Sieg ein direkter Aufstiegsplatz und eine gute Ausgangssituation für das kommende Topspiel gegen den VfB Stuttgart. Wehen kämpft um den Anschluss in der Liga.

Hamburg gegen Aue

Nach einem fast perfekten Saisonstart bekam der Hamburger SV am Montag den ersten richtigen Dämpfer verpasst. 0:2 verloren die Rothosen beim Stadtrivalen St. Pauli. Der HSV ließ mehrere Großchancen liegen und kassierte so folgerichtig die erste Saisonniederlage. Die Chance auf Wiedergutmachung haben die Hanseaten am Sonntag, dann gastiert der FC Erzgebirge Aue im Volksparkstadion. Einfach wird diese Aufgabe aber auf keinen Fall.

Aue kommt mit jeder Menge Rückenwind in die Hansestadt, holte starke elf Punkte und verlor nur eines von bisher sieben Pflichtspielen. Die zu Beginn der Meisterschaft noch wacklige Defensive hat sich spürbar stabilisiert. Bereits im Frühjahr erkämpften sich die Auer ein 1:1 beim ehemaligen Bundesliga-Dino. Die Schlüsselfiguren auf beiden Seiten sind die Mittelstürmer, Lukas Hinterseer bei den Rothosen und Pascal Testroet bei den Veilchen. Während Hinterseer gegen St. Pauli einige Großchancen liegen ließ, wartet Testroet noch auf seinen ersten Treffer in der Liga. Für die drei Punkte muss sich diese Torblockade bei mindestens einen der beiden dringend lösen.