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"Dinge besser machen": HSV erstmals wieder bei Bundesligist gefordert

© IMAGO / Picture Point LE

Sieben Mal spielte der Hamburger SV in dieser Saison schon ein 1:1-Unentschieden, zuletzt zum Jahresauftakt gegen Dresden. Im Pokalspiel gegen Köln (Dienstag, 18:30 Uhr) ist dieses Ergebnis natürlich nicht möglich. Um erfolgreicher abzuschneiden, will HSV-Cheftrainer Tim Walter die Dinge, die schon besser liefen, noch besser machen.

"Jungs haben den Pokal gerne"

Beim 1. FC Köln kann der Hamburger SV nach langer Zeit wieder Bundesliga-Luft schnuppern, es ist das erste Auswärtsspiel bei einem Erstligisten seit dem eigenen Abstieg vor dreieinhalb Jahren. Diesen Auftritt im Pokal wollen die Elbstädter möglichst erfolgreich gestalten, nachdem zum Auftakt ins neue Jahr bereits das altbewährte 1:1-Remis auf dem Papier stand. "Wir haben schon viele Dinge viel besser gemacht", bekräftigte HSV-Coach Tim Walter, der in Dresden weitere Fortschritte seiner Mannschaft sah.

Aber einwandfrei lief es beim Aufsteiger trotzdem nicht. "Wir waren wirklich gut drin, wir waren gut eingestellt, aber trotzdem haben uns ein paar Dinge noch nicht gepasst oder sind noch nicht so gut ineinander übergegangen", fasste Walter mit etwas Abstand zur Partie zusammen. Zu viel Statik, zu wenig Rotation – das sollen sich die Hamburger im Pokalspiel gegen den klassenhöheren Gegner nicht erlauben. Die Abwechslung im Wettbewerb soll helfen: "Die Jungs haben gezeigt, dass sie den Pokal gerne haben", so Walter.

Walters klare Forderungen

Auf die Energie und den Teamgeist in der Mannschaft käme es jetzt an, bestärkte Walter seine Spieler. "Wir müssen Intensität und Laufbewegung reinkriegen, um Dinge aufzureißen", gab der Übungsleiter vor. Außerdem wolle er, dass seine Jungs die Konter besser ausspielen – das "war schon gegen Schalke so". Den letzten, entscheidenden Ball verpassen die Hamburger oftmals, aber auch daraus könne der HSV lernen. "Es ist ein Erlebnis, um uns weiter zu entwickeln", beschrieb Walter den Prozess.

Vor den Kölnern wird der HSV deshalb nicht zurückschrecken, obwohl der "Effzeh" sich unter Steffen Baumgart deutlich stabilisiert hat und sogar die Europapokal-Plätze in der Tabelle anpeilen kann. "Wir wollen oft den Ball haben, weil nur dann kann man den Gegner stressen. Das sind wir, so wollen wir das machen", wollte Walter nichts dem Zufall überlassen. Wie gut diese Zahnräder dann schon ineinander greifen werden, können die Akteure dann auf dem Platz beweisen.