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Doping-Alarm beim HSV: EPO-Nachweis bei Vuskovic – DFB ermittelt

IMAGO / Zink

Beim 4:2-Erfolg des Hamburger SV am Samstagnachmittag gegen den SV Sandhausen fehlte Mario Vuskovic auf Seiten der Hausherren. Offiziell aus "privaten Gründen", wie der Verein mitteilte. Mittlerweile ist klar: Eine Dopingprobe des 20-jährigen Verteidigers war positiv. Der Deutsche Fußball-Bund hat ein Verfahren eingeleitet.

Spieler zu Stellungnahme aufgefordert

Wie der DFB am Samstag mitteilte, wurde beim Kroaten "im Rahmen einer von der NADA durchgeführten Trainingskontrolle die Substanz Erythropoetin (EPO) festgestellt". Der Abwehrspieler sie darüber durch die Anti-Doping-Kommission des DFB informiert worden. Ihm steht nun das Recht auf Eröffnung der B-Probe zu "Der Kontrollausschuss des DFB hat gemäß den DFB-Anti-Doping-Richtlinien ein Verfahren gegen den Spieler eingeleitet und ihn zu einer Stellungnahme aufgefordert", heißt es in der Mitteilung des Verbands.

Nach Eingang der Stellungnahme wird der Kontrollausschuss über den Fortgang des Verfahrens entscheiden. "Gemäß § 8a Nr. 1. DFB-Rechts- und Verfahrensordnung verhängt zudem der Vorsitzende des DFB-Sportgerichts bei einem von der Norm abweichenden Analyseergebnis, bei dem es sich nicht um eine spezifische Substanz handelt, eine vorläufige Sperre. Hierüber wird das DFB-Sportgericht zeitnah zu Beginn der kommenden Woche entscheiden."

Am Mittwoch noch auf dem Platz

Von wann die Probe ist, wurde nicht mitgeteilt. Durch die englische Woche stand Vuskovic noch am Mittwoch bei der 0:1-Niederlage gegen die SpVgg Greuther Fürth (0:1) auf dem Platz. "Wir können die Ermittlungen – von denen wir kürzlich überrascht wurden – gegen unseren Spieler Mario Vuskovic bestätigen. Da uns bislang sehr wenige Details des Ermittlungsstandes bekannt sind, können wir uns zum jetzigen Zeitpunkt nicht detaillierter äußern", teilte der Klub mit. Der Spieler wurde vorerst auch aus dem Trainingsbetrieb genommen.