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Dresden: 300.000-Euro-Spende für Mitarbeiter und soziale Zwecke

© imago images / Hentschel

Bei Dynamo Dresden sind die Spieler dem Beispiel ihrer sportlichen Führung und anderer Mannschaften gefolgt und verzichten aufgrund der Corona-Krise auf Teile ihrer Gehälter. 250.000 Euro von der Spende sollen in Not geratenen Vereinsmitarbeiter unterstützen, während weitere 50.000 Euro sozialen Zwecken zugutekommen.

"Werte unseres Vereins werden mitgetragen“

"Der gesamte Trainerstab und alle Lizenzspieler haben sich schnell dazu bereit erklärt, sich in dieser Ausnahmesituation durch den freiwilligen Verzicht auf Teile ihres Gehaltes solidarisch zu zeigen. Dieses Verantwortungsbewusstsein zeigt mir, dass die Werte unseres Vereins auch und erst recht in der Not von jedem mitgetragen werden. Wir helfen einander, gerade dann, wenn es darauf ankommt“, kommentierte Sportgeschäftsführer Ralf Minge in einer Vereinsmitteilung die Aktion der Profi-Abteilung.

In einer Telefonkonferenz mit den Spielern hatte Minge mit den Spielern die Initiative besprochen und dabei ungeteilte Zustimmung für die Pläne des Klubs zur Verwendung der eingesparten Summe erhalten. Der Ex-Profi selbst sowie das Trainer-Team mit Chefcoach Markus Kauczinski an der Spitze signalisierten bereits zuvor, in der momentanen Situation durch den Verzicht auf Teile ihres Gehalts Solidarität zeigen zu wollen.