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Dresden: Fiel bemängelt fehlende Abschlüsse beim ersten Sieg

Nach zwei Niederlagen zum Saisonauftakt ist Dynamo Dresden mit dem 2:1 gegen den 1. FC Heidenheim der erste Sieg der noch jungen Spielzeit geglückt. Für Christian Fiel war es die fällige Belohnung für das bereits in den ersten Spielen couragierte Auftreten seiner Mannschaft, zu bemängeln gab es für den Trainer einzig die schwache Chancenauswertung, die zum Ende der Begegnung hin noch für unnötige Spannung sorgte.   

Eberts Freistoßtor öffnet "den Deckel" 

Auch zwei Pleiten zum Auftakt haben der SG Dynamo Dresden nicht das nötige Selbstvertrauen für die 2. Bundesliga genommen. Gegen den 1. FC Heidenheim trat die Mannschaft von Trainer Christian Fiel von Beginn an dominant auf, hatte das Geschehen weitestgehend im Griff und einige gute Möglichkeiten, die aber allesamt nicht genutzt wurden. So war es schließlich ein direkt verwandelter Freistoß von Routinier Patrick Ebert, der die Sachsen schließlich auf die Siegerstraße brachte (68.).

"Ich glaube so ein Tor wie von Ebert hat es heute einfach mal gebraucht um den Deckel mal zu öffnen und auch mal durchzuatmen und dann auch zu sehen, dass man mit der Art Fußball zu spielen auch erfolgreich sein und Tore schießen kann", freute sich Fiel auf der Pressekonferenz nach dem Spiel über das Tor seines Mittelfeldspielers und sah in dem Erfolg die Belohnung für die bereits zuletzt gezeigten, aber nicht mit Punkten veredelten Leitungen seines Teams. Einen Kritikpunkt musste Fiel dann aber dennoch loswerden: "Was mir nicht gefallen hat, dass wir das eine oder andere mal hätten abschließen können und immer noch mal den kurzen oder tiefen Pass spielen wollten, was dann nicht mehr ging. Da hätte ich mir gewünscht, dass wir abschließen."

Neuzugang Jeremejeff trifft zum Einstand 

Angesprochen fühlen durfte sich damit auch Neuzugang Alexander Jeremejeff, der zunächst einige gute Möglichkeiten liegen ließ, bevor er nach 82 Minuten per Abstauber aus wenigen Metern doch noch Zählbares zum Sieg beitragen konnte. "Es ist schön, dass das schon so funktioniert hat. Man merkt, er ist intelligent, er weiß wo man hinlaufen muss, wann er entgegen kommen muss, wann er Bälle festmachen oder direkt spielen muss. Aber er wird seinen Toren gemessen und das war sicherlich ein guter Einstand von ihm und hoffentlich macht er noch viele Tore für uns", lobte Ebert den neuen Mann nach dessen ersten Einsatz gegenüber "DynamoTV" und sah insgesamt "den ersten Schritt in die richtige Richtung" von seiner Mannschaft, die am Ende aber noch einmal kurz zittern musste.

Denn nach einem vermeintlichen Foulspiel von Dzenis Burnic an Sebastian Griesbeck erzielte Denis Thomalle per Elfmeter noch den Anschlusstreffer (89.), den Heidenheim aber nicht mehr in einen Punktgewinn umzumünzen wusste. Und so springt Dresden nach dem ersten Sieg auf Platz 14 und freut sich auf das Spiel in Darmstadt am kommenden Freitag (18.30 Uhr).