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Dresden: Minge von Dynamo-Konzept überzeugt

Trotz der Probleme von Dynamo Dresden auf der Suche nach passenden Verstärkungen in der zurückliegenden Transferperiode ist Sportgeschäftsführer Ralf Minge vom Personalkonzept der Sachsen überzeugt. Auch mehrere Absagen potenzieller Neuzugänge in der Endphase von Verhandlungen lassen den Ex-Profi nicht am Kurs der Gelb-Schwarzen zweifeln.

"Ein sportlich interessantes Projekt“

"Ich glaube“, sagte Minge dem Fachmagazin Kicker zur Situation und Planung des Klubs, "dass wir ein sportlich interessantes Projekt aufzeigen können.“

Elf neue Spieler gehören dem 24-köpfigen Kader von Dynamo-Coach Cristian Fiel derzeit an. Allerdings stieß das Gros aus der eigenen Jugend zur Profi-Mannschaft des früheren Bundesligisten. Nachweisliche Qualität hingegen brachten von den Neuzugänge lediglich Alexander Jeremeff, Chris Löwe, Matthäus Taferner, Luka Stor, Rene Klingenburg und Keeper Kevin Broll mit. Insgesamt investierte Dresden rund 2,8 Millionen Euro in die neue Mannschaft.

Zurückweisung von Kritik

Kritik an vermeintlich unzureichenden Transferaktivitäten und einer vordergründig nicht zu erkennenden Linie in den Kaderplanungen besonders für die Offensive will Minge jedoch nicht gelten lassen. Schon durch die frühzeitig vollzogenen Verpflichtungen von Löwe, Klingenburg und Broll sowie die aufgerückten U19-Talente seien wichtige Weichen gestellt gewesen, meint der 59-Jährige: Durch diese Personalien "hatten wir feste planerische Größen“.

Die Attraktivität des Vereins sieht Minge ungeachtet einiger Körbe von Kandidaten alleine durch die Zusage von Jeremeff als erwiesen an. Der für eine Million Euro vom schwedischen Erstligisten BK Häcken an die Elbe geholte Mittelstürmer habe sich trotz schon vorhandener Erfahrungen in der Champions League und Europa League bewusst für Dynamo entschieden, betonte Dresdens Macher.