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Dresden: Verlässt Schubert die Sachsen im Sommer?

Die SG Dynamo Dresden droht Torwart-Talent Markus Schubert im kommenden Sommer an einen anderen Verein zu verlieren. Im Trainingslager im türkischen Belek erklärte Sport-Geschäftsführer Ralf Minge, dass der Junioren-Nationalspieler ein Angebot zur Vertragsverlängerung bisher ignoriert habe. 

Stammtorhüter seit dieser Saison

Mit gerade einmal 2o Jahren wurde Markus Schubert zu Beginn der Saison bei Zweitligist Dynamo Dresden zur neuen Nummer 1 auserkoren und stand bisher in allen 18 Spielen zwischen den Pfosten. Der U21-Nationaltorhüter ist ein sicherer Rückhalt in der Gegenwart und gilt als großes Versprechen für die Zukunft. Kein Wunder also, dass sich bereits Vereine aus der Bundesliga mit einer Verpflichtung von Schubert beschäftigen sollen, ein Verbleib des 20-Jährigen in Dresden wird dadurch nicht gerade wahrscheinlicher.

Dresden geht mit Angebot an die Schmerzgrenze

Zumal der Torhüter und seine Berater bisher keine Anstalten machen, den im Sommer auslaufenden Vertrag zu verlängern. "Wir haben seinen Beratern als auch ihm vor knapp zwei Wochen ein für Dynamo-Verhältnisse sehr anspruchsvolles Angebot geschickt", erklärte Dynamos Sport-Geschäftsführer Ralf Minge nun im Trainingslager im türkischen Belek gegenüber der "Bild". "Da gab es überhaupt keine Reaktion drauf. Was schon verwunderlich ist. Aber wir können auch niemanden zwingen, bei Dynamo Dresden zu unterschreiben." An die finanzielle Schmerzgrenze sei Dresden dabei bereits gegangen, im Wettkampf mit anderen Vereinen könne man finanziell nicht mehr mithalten: "Da würden wir uns verheben, das Gefälle ist einfach zu groß."

Minge schaut sich bereits nach Ersatz um 

Und so könnten die Sachsen nach Marvin Stefaniak (VfL Wolfsburg) und Niklas Hauptmann (1. FC Köln) mal wieder ein eigenes Nachwuchstalent an die Konkurrenz verlieren.  "Dass unter dem Strich ein paar Schmerzen bleiben, lässt sich nicht vermeiden. Aber das ist halt auch das Geschäft", weiß Minge und kündigt bereits an, dass man sich nun verstärkt nach einem Nachfolger umschauen werde, alles andere sei schließlich "grob fahrlässig."