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Dresden zuversichtlich: "Können dem HSV wehtun"

© imago images / Hentschel

Am Freitagabend (18.30 Uhr) trifft das Tabellen-Schlusslicht aus Dresden zu Hause auf den Hamburger SV und würde den Hanseaten gerne einen weiteren Dämpfer im Aufstiegsrennen verpassen. Nach vier Punkten aus den letzten beiden Spielen geht Cheftrainer Markus Kauczinski zuversichtlich in die Begegnung, wird aber auf mehrere Spieler verletzungsbedingt verzichten müssen. 

"Von Spiel zu Spiel frischer, fitter und bissiger" 

Das Hinspiel zwischen der SG Dynamo Dresden und dem Hamburger SV bot ein Erlebnis mit Seltenheitswert. Denn die Zuschauer im Hamburger Volksparkstadion bekamen einen Treffer in der Nachspielzeit zu sehen, über den sich der HSV tatsächlich freuen konnte. Kinsombi traf in der 94 Minute zum 2:1 für die Rothosen und brachte seinem Team somit noch einen Dreier ein. Zuletzt fielen die Hamburger eher dadurch auf, spät im Spiel noch Punkte zu verschenken. Sowohl beim 3:3 gegen Kiel (Ausgleich in der 94. Minute), wie schon in Stuttgart (2:3 in der zweiten Minute der Nachspielzeit) oder in Fürth (2:2 in der vierten Minute der Nachspielzeit), kassierte der HSV noch späte Gegentreffer und geriet im Kampf um die Aufstiegsplätze somit weiter unter Druck.

Diesen Druck wollen Dresdens Trainer Kauczinski und sein Team nun gerne erhöhen, auch wenn sie durch ihre Tabellensituation natürlich selber auch zum Siegen verdammt sind. "Wir müssen punkten, um unten rauszukommen und der HSV muss punkten, um oben dran zu bleiben", so der 50-jährige Coach, der aus den letzten beiden Begegnungen mit vier Punkten viel Zuversicht mitnimmt: "Wir haben dadurch gesehen, dass wir konkurrenzfähig sind und von Spiel zu Spiel frischer, fitter und bissiger werden."

Liste der Ausfälle bei Dresden ist lang 

Gegen die Hamburger muss Kauczinski allerdings auch etwas umdisponieren, schließlich ist die Liste an angeschlagenen Spielern derzeit lang. Während Dzenis Burnic, Leo Löwe, Marco Hartmann und Godsway Donyoh definitiv fehlen werden, ist ein Einsatz von Josef Husbauer, Simon Makienok, Brian Hamalainen, Kevin Ehlers und Ondrej Petrak noch fraglich. Trotzdem soll gegen den HSV der nächste Schritt aus dem Keller erfolgen.

"Wir gehen in das Spiel mit dem Wissen, dass wir einem Gegner wehtun können und dazu in der Lage sind gegen den HSV etwas zu holen", sagt Kauczinski und kann dabei in Anbetracht der Fitness im eigenen Team ja womöglich auch auf die Anfälligkeit in der Nachspielzeit der Hamburger hoffen.